Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehrkörper-Simulation von Triebsträngen in Windenergieanlagen auf der Messe "WindEnergy" präsentiert

31.05.2002


WindEnergy in Hamburg, 18. bis 21. Juni 2002, Halle 5, Stand 50741

Der Anteil der Energieerzeugung aus Wind an der gesamten Energieversorgung hat in den vergangenen Jahren mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 35 % kontinuierlich zugenommen. Hauptgründe hierfür sind die Umweltfreundlichkeit und eine ständige Verbesserung der eingesetzten Technik und damit einhergehend der stetige Anstieg der Leistung der einzelnen Anlage. Lag die Leistung pro Anlage vor 10 Jahren noch unterhalb 500 kW, so verfügen die aktuellen "Standard"-Anlagen über 1 bis 1,5 MW Leistung. Einige Hersteller haben bereits 2,5 MW Anlagen in Betrieb genommen und die gesamte Branche arbeitet an Anlagen mit 5 bis 6 MW Leistung, die aufgrund ihrer Größe ausschließlich zum "Off-Shore"-Einsatz geeignet sein werden.

Bei derartigen Anlagen treten nun in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit und Windturbulenzen Schwingungen auf, die ab einer bestimmten Größe zur Zerstörung der gesamten Anlage führen können. Zur genauen rechnerischen Ermittlung dieser schädigenden Schwingungen wird ein sogenanntes Mehrkörper-Simulationsmodell aufgestellt und mit Hilfe eines Computers berechnet. Das Messeexponat der Wissenschaftler des Instituts für Maschinenelemente und Maschinenkonstruktionen der TU Dresden demonstriert am Beispiel einer ausgeführten Windenergieanlage, welche Möglichkeiten zur Analyse der Dynamik des Antriebsstranges mit Hilfe eines Mehrkörper-Simulationsprogramms bestehen. Dabei werden erstmalig nicht nur Torsionsschwingungen im Antriebsstrang behandelt, sondern es wird auch der Einfluss von radialen und axialen Verlagerungen des Triebstranges, des Getriebes und einzelner Getriebewellen berücksichtigt.

Informationen: Prof. Dr. Berthold Schlecht, Tel. (03 51) 4 63?3 32 93, 
E-Mail:  Berthold.Schlecht@imm.tu-dresden.de

Birgit Berg | idw

Weitere Berichte zu: Antriebsstrang Windenergieanlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2017 zeigte neue Fertigungsverfahren für individualisierte Produkte
06.12.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Schlanke Motorsteuergeräte schaffen Platz im Schaltschrank erweitert RiLine Compact - Portfolio
30.11.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten