Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der neue Schlagrotor-Einsatz der "pulverisette 14"

28.06.2001


In der neuen Rotor-Schnellmühle "pulverisette 14" haben wir einige neue Funktionen einbringen können, die das Mahlen von schwierigen Materialien möglich macht. Das neue Zubehör mit der Bezeichnung Schlagrotor-Einsatz, Best.-Nr. 14.285.00 besteht aus einem 8-Rippen-Rotor, dem Schlagleisteneinsatz und einem 1 mm Trapezlochsieb. Für verschiedene Anwendungen sind auch andere Rotoren und Trapezlochsiebe erhältlich.


Durch die Anwendung eines Schlagleisteneinsatzes wird der Siebring geschont, das grobe mittelharte und spröde Mahlgut wird am Schlagleisteneinsatz vorzerkleinert und durch den größeren Abstand zwischen Siebring und Rotor schonender vermahlen.

Ein paar Beispiele aus dem Laboralltag verdeutlichen die neue Anwendungsmöglichkeit. Die max. Aufgabegröße für die "pulverisette 14" lag früher bei 8 - 10 mm. Jetzt können auch Proben bis zu 2 cm aufgegeben werden: 100 g Futtermittel-Pellets < 20 mm wurden im 1. Durchgang mit dem Schlagleisteneinsatz (ohne Siebring) innerhalb 3 min auf ca. 5 mm vorzerkleinert und im 2. Durchgang mit einem 0,5 mm Trapezlochsieb in 8 min fein vermahlen.


In der Vergangenheit war es nicht möglich, z.B. Rohlakritz auf der "pulverisette 14" zu vermahlen. Das Mahlgut verschmolz und verklebte schon - mit dem gröbsten Siebring - nach wenigen Gramm. Mit dem Schlagleisteneinsatz, einem 1 mm Trapezlochsieb und einem Rotor mit 12 Rippen kann nun 70 g Rohlakritz < 15 mm in einem Arbeitsgang innerhalb 1 min problemlos fein vermahlen werden. Der eingesetzte Siebring ist frei von Ablagerungen oder Verklebungen, so dass auch größere Mengen gemahlen werden können.
Ein letztes Beispiel verdeutlicht noch einmal den interessanten Einsatz: Eine Alginatprobe < 300 µm sollte so vermahlen werden, dass die mittlere Korngröße bei etwa 30-40 µm liegt. Mit dem Umrüstsatz für größere Mengen, dem Standard-Siebring 80 µm und einem 24-Rippenrotor können über die Zuteilrinne "laborette 24" max. 25 g in 90 min gemahlen werden. Auch durch diese extrem langsame Zugabe verfärbte sich das Alginat, die Temperaturentwicklung zwischen Rotor und Siebring war noch zu groß.
Im 2. Versuch wurde der Standard-Siebring mit dem Schlagleisteneinsatz und dem im Ø etwas größeren 80 µm-Trapezlochsieb vermahlen: 100g der fast weißen Alginatprobe konnten innerhalb 1 Std. ohne Verfärbung des Musters gemahlen werden. 

Zu erwarten sind auch günstigere Mahlverhalten von leicht fettigen oder Proben mit Restfeuchte, wie Samen oder Nüsse.


Kontakt:

Fritsch GmbH
Laborgerätebau
Andrea Köhler
Industriestraße 8
D-55743 Idar-Oberstein

Tel.: 0 67 84/70-146 
Fax: 0 67 84/70-11
E-Mail: info@fritsch.de
Internet: http://www.fritsch.de

| Fritsch GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten
06.12.2016 | University of Twente

nachricht UKR setzt auf roboterassistierte Wirbelsäulenchirurgie
02.12.2016 | Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften