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Turbulenzen und technische Doppelgänger

12.12.2005


Turbulenzen und moderne Zyklopen

In der "Welt der Information" versuchen Mathematiker, Informatiker, Ingenieure und Wirtschaftsexperten, das Wunderwerk "Mensch" bis zur letzen winzigen Einzelheit zu betrachten und womöglich technisch zu kopieren, sei es virtuell oder in seinen Funktionen.

Turbulenzen verwirbeln nicht nur die Milch im Kaffee. Sie sind auch für den Lärm beim Autofahren verantwortlich oder für Herzinfarkte. Bevor Mediziner oder Maschinenbauer die chaotischen Wirbel beherrschen können, muss ihre Entstehung bekannt sein. Strömungsmechaniker wie Kamen Beronov (KONWIHR) wagen sich in die Tiefen der Turbulenzen und helfen mit Simulationen und Modellen die Störstellen zu beseitigen.

Wie perfekt das Biosystem "Auge" arbeitet und welche technischen Raffinessen eine technische Kopie erfordert, erfahren die Leser von Erich Schneider, Klaus Bartl, Stanislav Bardins, Thomas Dera, Guido Böning und Thomas Brandt. Die Autoren entwickeln eine Kopfkamera, die genau das aufnimmt, was der Träger sieht und ihn trotzdem nicht an der eigenen Sicht auf die Dinge hindert. Eine ähnliche Kamera soll eines Tages den Autofahrer entlasten - vielleicht die Chance für Blinde oder alte Menschen.

Köpfe ohne Grenzen

Wissenschaft braucht Visionen und mutige, helle Köpfe. Die bayerischen Forschungsverbünde haben das Denken in wissenschaftlichen Disziplinen verlassen, um Innovationen und Perspektiven zu schaffen. Wirtschaftspartner setzen die Forschungsergebnisse zügig in die wirtschaftliche Anwendung um; sie sichern damit Arbeitsplätze oder schaffen neue. Aber auch mehr als 40 Spin-off-Unternehmen aus den Forschungsverbünden haben den Schritt in den Markt gewagt und zahlreiche Patente sind entstanden. Die wissenschaftlichen Meriten der Verbünde erhöhen die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Bayern. Die wirtschaftlichen Erfolge helfen, der bayerischen Wirtschaft auch in der globalen Vernetzung nicht nur den Platz zu sichern, sondern sie auch für die Zukunft fit zu machen. Forschen im Verbund ist das Rezept der Zukunft gegen die Probleme von Morgen.

Christine Kortenbruck | idw
Weitere Informationen:
http://www.abayfor.de
http://www.abayfor.de/abayfor/presse_print/zib/index.php

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