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Sind Allergien eine Zivilisationskrankheit? Die Hintergründe und Fragestellungen dieser spannenden Thematik beleuchtet ein nun vorliegender Berichtsband, der unter Federführung von Priv.-Doz. Dr. Erika von Mutius und Prof. Dr. Klaus Betke entstanden ist und von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird.
Schon seit Jahren ist in den westlichen Ländern ein beunruhigender Anstieg allergischer Erkrankungen zu beobachten. In Deutschland sollen nahezu ein Drittel aller Schulkinder betroffen sein. Darüber gibt es viele Hypothesen oder Erklärungsversuche, wobei gerade in der letzten Zeit Gesichtspunkte des Lebensstils verstärkt von Fachleuten diskutiert werden. In diese Richtung weisen z.B. Vergleiche von Kindern in Leipzig und München, die unmittelbar nach Öffnung der Mauer begonnen wurden, oder Vergleiche von Kindern aus ländlicher Umgebung, die, im selben Dorf lebend, auf einem Bauernhof bzw. ohne Berührung mit der Landwirtschaft aufwachsen. Es scheint sich abzuzeichnen, dass der frühkindlichen Stimulierung des Immunsystems eine wichtige Rolle im späteren Allergiegeschehen zukommt.
Von führenden Wissenschaftlern vorgestellt und diskutiert werden in dem neuen Buch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Rolle der von außen auf uns einwirkenden möglichen Allergieauslöser, wie etwa Nahrungsmittel, Pollen, Milben oder Luftschadstoffe, die Bedeutung von Lebensstilfaktoren, wie etwa Familiengröße, Häufigkeit frühkindlicher Infektionen und der Kontakt zu Stalltieren, als auch der mögliche Einfluss psychologischer Faktoren auf das Allergiegeschehen. Der besondere Reiz dieses Buches liegt daher im vielfältigen Gespräch von Vertretern z.B. der Immunologie, der Epidemiologie, klinischer Disziplinen, der Arbeitsmedizin und der Psychologie.
Der Band "Allergie, eine Zivilisationskrankheit?" kann direkt beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil, Wolfratshauser Str. 27, D-81379 München, zum Preis von DM 30,-- (Euro 15,34) bestellt werden.
Gisela von Klaudy | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
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