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Plötzlicher Herztod bei Sportlern - wer ist gefährdet?

11.09.2009
Am Uniklinikum Tübingen startet Projekt zur Risikoabschätzung und wird von der Deutschen Stiftung für Herzforschung unterstützt

Jährlich sterben in Deutschland mehrere hundert Athleten am plötzlichen Herztod. Trotz intensiver Bemühungen gelingt es leider bisher nicht immer ausreichend, entsprechende Risikopersonen im Vorfeld zu erkennen.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes am Universitätsklinikum Tübingen mit den Abteilungen für Sportmedizin (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Andreas Nieß) und für Diagnostische Radiologie (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Claus Claussen) soll untersucht werden, ob die Kernspintomographie des Herzens eine genauere Risikostratifizierung gefährdeter Athleten erlaubt.

Dazu wird bei 100 Athleten zusätzlich zur sportmedizinischen Routinediagnostik eine Kernspintomographie des Herzens durchgeführt. Die Deutsche Stiftung für Herzforschung wird das Projekt für die Dauer von zunächst einem Jahr fördern.

Athleten mit einem wöchentlichen Trainingsumfang von mindestens 10 Stunden, die an der Studie teilnehmen möchten, können sich am Universitätsklinikum Tübingen bei Privatdozent Dr. Christof Burgstahler (christof.burgstahler@med.uni-tuebingen.de) für weiterführende Informationen melden.

Die Sportmedizin des Tübinger Universitätsklinikums verfügt über eine ausgewiesene Expertise bei sportmedizinisch-internistischen Untersuchungen im Profisportbereich und bietet u.a. die jährlich vorgeschriebenen Sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen für Landes- und Bundeskaderathleten an. Ziel dieser Vorsorgeuntersuchungen ist, Erkrankungen, Verletzungen oder Einschränkungen der sportlichen Belastbarkeit frühzeitig zu erkennen und die Sportler in ihrer Sportausübung sportmedizinisch zu beraten. Darüber hinaus wird die individuelle Leistungsentwicklung und -perspektive untersucht. Dazu gehört auch die Vorortbetreuung von Leistungssportlern in Training und Wettkampf wie beispielsweise in der Leichtathletik, im Profi-Fussball und im Basketball. Am Olympiastützpunkt Stuttgart sichern die Tübinger Experten die sportmedizinisch- internistische und leistungsdiagnostische Betreuung der dortigen Bundes- und Landeskaderathleten.

Ansprechpartner für nähere Informationen

Universitätsklinikum Tübingen
Medizinische Klinik - Sportmedizin
Privatdozent Dr. med. Christof Burgstahler
Silcherstrasse 5, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 51 60, Fax 07071/29-51 62
christof.burgstahler@med.uni-tuebingen.de
Deutsche Stiftung für Herzforschung
www.dshf.de

Dr. Ellen Katz | idw
Weitere Informationen:
http://www.dshf.de
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/

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