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Kunststoffe lassen sich mit Pflanzenfasern zu Verbundwerkstoffen verarbeiten.
Diese stellen eine attraktive Alternative zu Glasfaserwerkstoffen dar, da sich Pflanzenfaserstoffe besser verbrennen und wiederverwerten lassen. Dies ist zum Beispiel bei Produkten wie Anzucht- und Pflanztöpfen vorteilhaft. Verbundwerkstoffe aus Copolyesteramid und Hanffasern haben zum Beispiel eine sehr gute Festigkeit und Schlagzähigkeit. Mit dem Stand der Technik und den Entwicklungsmöglichkeiten von Pflanzenfaser-Werkstoffen beschäftigt sich die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT) in Tänikon (Schweiz). Das Verstärkungspotenzial bisher eingesetzter Hanffasern wird nicht ausgeschöpft, da die Fasern gebündelt sind und damit keine homogene Faser-Matrix-Verteilung vorliegt. Werden die Faserbündel zu Einzelfasern "degummiert", können ausgeprägte Verstärkungseffekte erreicht werden. So konnte in Versuchen die Zugfestigkeit eines biologisch abbaubaren Kunststoffes mit 27 Volumenprozent degummierter Hanffasern nahezu verdoppelt und die Steifigkeit vervierfacht werden. Untersucht wurde an der FAT auch der Einfluss des Erntezeitpunktes auf die chemische Bastzusammensetzung von Hanf. Für eine gute Entholzbarkeit ist ein hoher Cellulosegehalt, das heißt viel mechanisch belastbare Fasersubstanz erforderlich. Das kann durch einen möglichst späten Erntezeitpunkt erreicht werden. Für die Vereinzelung der Faserzellen muss der Bast degummiert werden. Hierzu ist ein niedriger Ligningehalt wünschenswert, da Lignin sowohl enzymatisch schwer abbaubar als auch chemisch schwer löslich ist. Für einen niedrigen Ligningehalt erwies sich ein früher Erntezeitpunkt (Blütenbeginn) als vorteilhaft, bei dem man jedoch einen geringeren Faserertrag und eine schlechtere Entholzbarkeit in Kauf nehmen muss.
Dr. Marion Morgner | Quelle: aid-PresseInfo
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Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
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Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
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Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
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08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
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