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Polyurethan-Dispersionen für die Textilbeschichtung: Die 60-Prozent-Generation

12.06.2007
Schüttet man Kugeln lose auf einen Haufen, so ergibt sich eine Dichte von maximal 64 Prozent - die theoretische Obergrenze der Packungsdichte für fließfähige Materialien.

Die jüngste Generation von Polyurethan-Dispersionen für die Textilbeschichtung, die Bayer MaterialScience auf der Techtextil 2007 in Frankfurt am Main vorstellt, liegt mit einem Festkörpergehalt von 60 Prozent nahe an dieser physikalischen Grenze. Mit diesen wässrigen Rohstoffen lassen sich in einem Auftrag hohe Feststoffauflagen erreichen. Dies ist vor allem ein wirtschaftlicher Vorteil: Die Maschinen werden besser ausgelastet und die Energiekosten verringern sich.

So etwas wie der Star unter den präsentierten Produkten ist Impranil® DLU.
"Dabei handelt es sich um eine aliphatische High-Performance Polyurethandispersion, die sich durch extrem gute Verschäumbarkeit, Elastizität und Hydrolysebeständigkeit auszeichnet", erläutert Thomas Michaelis, Experte für Textilbeschichtungen bei Bayer MaterialScience.

Entwickelt wurde Impranil® DLU für die besonders hochwertige Beschichtung beispielsweise von Polsterbezügen, Autositzen, Sportartikeln und anderen technischen Waren.

Zur Palette der "60-Prozent-Dispersionen" gehören noch drei andere
Produkte: Impranil® LP RSC 1554 gibt Textilien mehr Volumen und Fülle und kann mechanisch gut verschäumt werden. Mit dieser Dispersion lassen sich modische und kostengünstige Beschichtungen etwa für Oberbekleidungsstoffe herstellen. Verwendet wird sie auch für die Vliesausrüstung. Ähnliche Einsatzgebiete hat auch Impranil® LP RSC 1380, das den Stoffen vor allem angenehmere Griffeigenschaften verleiht. Ein Spezialist für das Umkehrverfahren ist Impranil® LP RSC 1537. Bei diesem Prozess wird der Deckstrich - in anderen Anwendungsbereichen würde man von Decklack sprechen - zunächst auf ein Trennpapier aufgebracht. Impranil® LP RSC 1537 eignet sich hervorragend als Haftstrich, mit dem der Deckstrich anschließend auf das Textil übertragen wird.

Neben den festkörperreichen Produkten stellt Bayer MaterialScience auf der diesjährigen Techtextil noch eine neue aliphatische Polyurethandispersion für den Deckstrich vor. Impranil® LP RSC 1997 macht die Oberfläche von Kunstleder extrem widerstandsfähig gegenüber Abrieb und Alterung. Die Dispersion ist genau wie die High-Solid-Produkte frei von organischen Colösern, Verdickungsmitteln und externen Emulgatoren. "Mit der neuesten Produktgeneration gehören die Zeiten endgültig der Vergangenheit an, in denen umweltfreundliche, wässrige Dispersionen für die Textilbeschichtung als zu dünn oder nicht beständig genug abqualifiziert werden konnten", ist Michaelis überzeugt.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 (fortzuführendes
Geschäft) gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden.

Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2006 etwa 14.900 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Hotline für Leseranfragen:
Fax: (0221) 9902-160

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayerbms.de

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