Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multitalent mit höchster Funktionalität - Polyurethan-System Multitec® hat sich gut bewährt

03.04.2007
Bayer MaterialScience auf der JEC Composites Show, 3. - 5. April 2007, Paris
Hohe Produktivität und Umweltverträglichkeit

Diese Traktor-Motorhaube des polnischen Landmaschinenherstellers Pronar ist ein Beispiel dafür, dass sich mit dem Polyurethan-Sprühsystem Multitec® von Bayer MaterialScience auch Beschichtungen von hochwertigen Nutzfahrzeugteilen realisieren lassen.

Dass ökonomischer und ökologischer Fortschritt einander nicht widersprechen müssen, sondern Hand in Hand gehen können, demonstriert das bei Bayer MaterialScience entwickelte Polyurethan (PUR)-Sprühsystem Multitec®. Durch Sprühapplikation des flüssigen, gegebenenfalls glasfaserverstärkten Systems in offene oder geschlossene Formen lassen sich vielfältige Geometrien realisieren, was sich für die effiziente Herstellung von Formteilen bereits gut bewährt hat.

Gegenüber der konventionellen Fertigung mittels Handlaminierung wirkt sich die geringe Aushärtungszeit des Systems von drei bis fünf Minuten sehr positiv auf die Produktivität aus. Außerdem kann auf den Einsatz von Styrol verzichtet werden, ebenso auf das bisherige energieaufwändige Nachtempern. Der Verarbeiter kann je nach Anwendung auch verschiedene Sprühvorgänge mit und ohne Glasfaserzusatz nacheinander ausführen, um eine höhere Verstärkung oder eine lackierbare Oberfläche zu erzielen.

Von diesen Vorteilen haben bereits die unterschiedlichsten Entwicklungen profitiert. Für den neuen Traktor des Landmaschinenherstellers Pronar Sp. z o.o., Narew, Polen, zum Beispiel wurde eine komplex geformte Motorhaube konstruiert, die aus mit Multitec® verstärktem Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) hergestellt wird. „Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich mit dem PUR-Sprühsystem auch Beschichtungen von hochwertigen Nutzfahrzeugteilen realisieren lassen“, erläutert Dr. Marc Schütze, Experte für Polyurethan-Sprühsysteme bei Bayer MaterialScience.

Eine weitere Nutzfahrzeuganwendung betrifft einen Neoplan Reisebus, für den der 130 mal 95 Zentimeter große Unterfahrschutz aus glasfaserverstärktem Multitec® Short Fiber Spraying gefertigt wird. Das Formteil bietet neben seiner Leichtgewichtigkeit auch einen zuverlässigen Schutz der darüber liegenden Ölwanne gegen Rollsplitt und andere hoch fliegende Partikel.

Auch bei der Herstellung von Badewannen bewährt sich Multitec® Short Fiber Spraying. Die Wannenform wird meist durch Tiefziehen einer thermoplastischen Folie aus Polymethylmethacrylat (PMMA) oder ABS hergestellt. Um dem Formteil die nötige Stabilität zu verleihen, muss die Rückseite der tiefgezogenen Folie verstärkt werden. Dies geschieht bisher meist in einem zeit- und energieaufwändigen Verfahren von Hand durch Laminierung mit ungesättigten Polyestern und geschnittenen Glasfasern. „Als Ersatz für das bisherige Verfahren bietet sich unser Polyurethan-Sprühsystem an, das in kurzer Zeit aushärtet, ohne Zusatz von Styrol auskommt und sich durch eine sehr gute Haftung zum Foliensubstrat auszeichnet. Neben glasfaserverstärktem Multitec® befindet sich zurzeit ein neues, ausschließlich geschäumtes System in der Entwicklung.

Über BaySystems®:
Die Bayer MaterialScience AG bündelt ihr gesamtes weltweites Polyurethan (PUR)-Systemgeschäft seit dem 1. März 2007 unter der Dachmarke BaySystems®. Dies betrifft sowohl die bisherigen Produktmarken in diesem Segment – darunter auch Multitec® – als auch das globale Netzwerk an Polyurethan-Systemhäusern. Weitere Informationen über BaySystems® sind unter www.bayer-baysystems.com zu finden.
Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 (fortzuführendes Geschäft) gehört die Bayer MaterialScience AG zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2006 etwa 14.900 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.fakten.bayerbms.de
http://www.bayerbms.de

Weitere Berichte zu: ABS BaySystems Formteil Multitec Polyurethan-Sprühsystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Ventile für winzige Teilchen
23.05.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Advanced Materials: Glas wie Kunststoff bearbeiten
18.05.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics