Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bringt technische und Kostenvorteile: Schaumspritzgießen von Thermoplasten

26.06.2006
Schaumspritzgießen stellt anhand zahlreicher positiver Eigenschaften ein konkurrenzfähiges Verfahren für die Industrie dar, mit: u.a. kürzeren Zykluszeiten und damit höherer Produktivität und zudem Materialeinsparung. Bei einem offenen Anwender-Workshop am Donnerstag (29. Juni, ab 15:30 Uhr, Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH) werden den Teilnehmern die Grundlagen des Schaumspritzgießens und aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet präsentiert.

Schaumspritzgießen stellt anhand zahlreicher positiver Eigenschaften ein konkurrenzfähiges Verfahren für die Industrie dar, mit: u.a. kürzeren Zykluszeiten und damit höherer Produktivität und zudem Materialeinsparung. Bei einem offenen Anwender-Workshop am Donnerstag (29. Juni, ab 15:30 Uhr, Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern GmbH) werden den Teilnehmern die Grundlagen des Schaumspritzgießens und aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet präsentiert.

Kunststoffe sind Materialien, die uns täglich begegnen - sei es im Haushalt, beim Mobiltelefon oder im Automobil. Gerade für Oberfranken spielt dieser Werkstoff auch wirtschaftlich eine erhebliche Rolle. Rund 20 % der Industriebeschäftigenten in Oberfranken arbeiten in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Diese Branche ist ein wichtiger Zulieferer für die Automobilindustrie, Elektronik, Telekommunikation, Medizintechnik, usw.

Die Verarbeitung von Kunststoffen bietet ein hohes Innovationspotential und damit eine Möglichkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Kaum ein anderer Werkstoff ist so vielseitig und kostengünstig verarbeitbar. Eine neue Möglichkeit mit technischen und Kostenvorteilen ist der Einsatz der Schaumspritzgießtechnologie. Das Thermoplastschaumspritzgießen (TSG) mit physikalischen Treibmitteln erfährt durch moderne Verfahrenstechnologien sowie maßgeschneiderte Rohstoffentwicklungen ein stetig wachsendes Interesse der kunststoffverarbeitenden Industrie. Das Verfahren erschließt neue Märkte für innovative Produktformgebung für Thermoplaste mit Schaumstruktur. Optimale Herstellungsmöglichkeiten und niedrigere Stückkosten erlauben den Einsatz für Produkte in den verschiedensten Branchen: Im Qualitätssektor führt das Schaumspritzgießverfahren zu hochwertigen Bauteilen und Komponenten.

Dem wachsenden Interesse stehen Anlageninvestitionen und auch Unsicherheiten bei der Auswahl von geeigneten Polymeren und Prozessparametern gegenüber. Im Rahmen des Workshops werden die Grundlagen der physikalischen Prozesse im TSG-Verfahren erläutert, aktuelle Prozess- und Werkstoffentwicklungen präsentiert und zukunftsorientierte Lösungsansätze zur Überwindung der derzeitigen Grenzen aufgezeigt.

Die bei dem Workshop präsentierten Ergebnisse basieren auf einer engen Kooperation der Neuen Materialien Bayreuth GmbH, dem Lehrstuhl für Polymere Werkstoff (Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt) der Universität Bayreuth und Industriepartnern.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird jedoch bei Dr. Regina Bettenhausen (Telefon 0921/50736-109) um Anmeldung gebeten.

Jürgen Abel M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.neue-materialien.com

Weitere Berichte zu: Kostenvorteil Schaumspritzgießen Thermoplast

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscherin entwickelt elektronische Textilstruktur für Medizinprodukte
17.02.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
16.02.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie