Anzeige
Piezoelektrische Geräte werden als Aktoren und Sensoren in zahlreichen Anwendungen einschließlich Messwandler und Tintenstrahldrucker eingesetzt. Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts bediente man sich der Nanotechnologie, um neue keramische Materialien für moderne Anwendungen zu entwickeln, die eine hohe Empfindlichkeit benötigen.
Das Projektteam hat aus Nanopulvern der Perovskit-Phase piezokeramische Materialien unter Verwendung eines einstufigen Synthesepfads hergestellt, der auf der mechanochemischen Aktivierung von chemischen Vorstufen basiert. Bei einem Vergleich des neuartigen Verfahrens des Projekts mit dem zweistufigen Kolumbit-Synthesepfad zeigte sich, dass mit der neuen Methode eine größere Einheitlichkeit und besser definierte Eigenschaften erreicht werden.
Der mechanochemische Prozess beinhaltete das Verfahren des Sinterns für die Transformation des Pulvers in ein keramisches Material sowie die Methode des Heißpressens. Die Forscher experimentierten mit unterschiedlichen Umfeldfaktoren, um deren Auswirkungen auf die Dichte und Granularität des Endproduktes zu untersuchen.
Die für den Sinterprozess genutzte Temperatur wurde zwischen 900 und 1250 Grad Celsius variiert. Das Sintern erfolgte auch in einer Bleioxid-Atmosphäre, und verschiedene Verpackungsmaterialen wurden untersucht, um dies zu erreichen.
Die hergestellten Keramikmaterialien - mit unterschiedlicher Dichte, Porosität und Korngröße - wurden dann hinsichtlich ihrer elektrischen, mechanischen und elektromechanischen Merkmale getestet. Dazu gehörten Verformungseigenschaften sowie dielektrische, ferroelektrische und piezoelektrische Parameter. Es zeigte sich, dass die neuen Keramikmaterialien eine höhere Einheitlichkeit in ihrer Zusammensetzung und eine verbesserte kristallografische Qualität aufweisen.
Lorena Pardo | Quelle: Cordis Technologie-Marktplatz
Weitere Informationen: www.icmm.csic.es/gf2/index.htm
www.icmm.csic.es
Weitere Berichte zu: Dichte > Einheitlichkeit > Keramikmaterial > Prozess > Sintern
Datenspeicher mit Lachs-DNA und Nano-Silber
08.02.2012 | Karlsruher Institut für Technologie
All Foamed Up
07.02.2012 | Angewandte Chemie International Edition
Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst
Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Anzeige
Anzeige

Zwerggalaxie hat großen Hunger
08.02.2012 | Physik Astronomie
Anti-Angst-Hormon Oxytocin wird gezielt an seine Wirkorte im Gehirn transportiert
08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
Obstacles No Barrier to Higher Speeds for Worms
08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
»Jede Sekunde zählt« Erster Internationaler Kongress zu Rettungsdienstsystemen in Neu Delhi
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Bauwerke gebrauchstauglich halten
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft im Dialog-Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr 2012
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten