Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuartige Mineralschaumgranulate für Leichtbau-Werkstoffe

20.09.2001


Gute Zusammenarbeit zwischen KGF KeraGlas Freiberg AG und TU Bergakademie führt zu Firmenansiedlung in Freiberg, ca. 15 neue Arbeitsplätze entstehen

Ab 2002 wird die KGF KeraGlas Freiberg AG ein neuartiges Material produzieren - KeraPearls®. Hinter dem Markennamen verbergen sich mehrere spezielle Mineralschäume, die u. a. im druckbelasteten Leicht- und Ultraleichtbau beispielsweise in der Fahrzeugindustrie eingesetzt werden können, während das bisherige Marktangebot fast ausschließlich auf den Einsatz in Produkten der Baustoffindustrie ausgerichtet ist.
Produkt und Verfahren wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Hochtemperaturanlagen sowie dem Institut für Silikattechnik der TU Bergakademie Freiberg entwickelt. Der Erfolg dieser Kooperation ist ein Grund für die Ansiedlung der Firma in Freiberg, bei der mit Abschluss der ersten Investitionsstufe insgesamt ca. 15 neue Arbeitsplätze entstehen. Rund 20.000 bis 30.000 m³ KeraBims®, KeraPlus® und KeraGlas® sollen dann jährlich die Produktionsanlage verlassen, die derzeit in der Firmenhalle an der Frauensteiner Straße montiert wird. Daneben steht eine weitere Anlage zur Kleinserienfertigung von Nischenprodukten zur Verfügung. Nach zwei Jahren ist die Erweiterung der Anlage zur Produktion weiterer Qualitäten der neuen Materialien geplant.
Die kugelförmigen KeraPearls® bestehen aus gasgefüllten Poren und mineralischen Zellwänden. Sie zeichnen sich durch definierte chemische und mineralogische Parameter aus und weisen festgelegte Korngrößen und Schüttdichten innerhalb enger Bereiche auf. Wird jedes einzelne KeraPearls® durch ein gasdichtes Bindemittel vollständig umschlossen, entstehen bis zu 500.000 MikroAirbags je Korn. Sie geben dem Werkstoff die neuen Eigenschaften, besonders das herausragende Crash-Verhalten.

Ansprechpartner:

Bernd Lehmann, Werkleiter KGF KeraGlas Freiberg AG, 03731/775311

Prof. Dr. Gerd Walter, Professur für Hochtemperaturanlagen,
03731/393494,  walter@iwtt.tu-freiberg.de

Prof. Dr. Heiko Hessenkemper, Professur für Glas und Emailtechnik,
03731/393133,  heiko.hessenkemper@vtst.tu-freiberg.de

Katrin Apenburg | idw

Weitere Berichte zu: Hochtemperaturanlage KGF KeraGlas KeraPearls

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung
14.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Warum Teige an Oberflächen kleben
14.12.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten