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Im Februar wird der Studiengang Maschinenbau der Hochschule Pforzheim seine erfolgreiche Seminarreihe "Entscheider-Seminar Kunststofftechnik" fortsetzten. Im Mittelpunkt des im vergangenen Jahr ausgebuchten Seminars steht jetzt der "Nutzen von Software-Werkzeugen in der Kunststofftechnik - Schnellere, besser überwachte Prozesse bei der Erstellung von Spritzgießteilen", deren Möglichkeiten, Nutzung und Zukunft aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Das Seminar findet am Freitag, 25. Februar 2005 ab 13 Uhr im Raum T1.3.03/04 statt. Eine Anmeldung ist erforderlich (bei: Frau Dipl.-Ing. (FH) Kerstin Jehle, Tel. 07231 28 6352 oder unter jehle@fh-pforzheim.de).
Erfahrene Referenten mit breit gefächerten Praxiserfahrungen zeigen die Möglichkeiten des sukzessiven Ausbaus hin zur Vision der "digitalen Fabrik". Ziel dieser Vision ist das optimale Ausnutzen vorhandener Reserven im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Organisation, damit deutsche Firmen mit ihrem hoch qualifizierten Personal besser im globalen Wettbewerb bestehen können.
Die Entwicklung und Herstellung von Kunststoff-Bauteilen und Baugruppen erfolgt oft in mittelständischen Unternehmen, häufig engagiert von den Eigentümer-Familien betrieben. Sie leisten als Zulieferer für Kfz-, Elektro- und Elektronik- sowie Hausgeräte- und Medizintechnik-Industrie, aber auch als Hersteller eigener Artikel einen ganz erheblichen Beitrag zu innovativen, zukunftsweisenden Produkten und letztendlich zur Sicherung der baden-württembergischen Industrie.
Auch in dieser Branche steigt der globale Wettbewerbsdruck, so dass unabhängig von exzellenten Produkten diese auch zu günstigsten Kosten gefertigt werden müssen. Hier gilt es, Transparenz, Effizienz und Qualität in die Entwicklungs- und Fertigungsabläufe zu bringen. Mit modernen Softwarewerkzeugen können Produkt und Fertigung ohne aufwändiges "Probieren" optimiert werden, viel Zeit und Geld wird so gespart.
Die Bauteilfertigung ist dabei in der Regel geprägt durch die Spritzgieß-Technologie, daran anschließende Prozesse betreffen Oberflächenfinish, Montage zu Baugruppen und Verbinden. Entsprechend ist die Bauteil-Entwicklungsphase gekennzeichnet durch funktions- und fertigungsgerechte Produktgestaltung, Werkzeugkonstruktion und -bau, sowie Konstruktion und Bau der weiteren Fertigungsmittel. In den jeweiligen Arbeitsbereichen haben sich Software-Werkzeuge etabliert, die es in einem modernen Unternehmen möglich machen, die Abläufe bzgl. Terminen, Mengen und Kosten auf den Punkt zu bringen.
Für manchen Unternehmer waren in der Vergangenheit Risiko und Erfolg einer Software-Einführung schwer abschätzbar. Dies hat sich geändert.
Professor Dr. Gerhard Frey, Leiter des Arbeitsgebietes Kunststofftechnik im Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Pforzheim, sieht es als wichtigen Baustein zum Erfolg an, moderne Software-Werkzeuge zu nutzen. Wesentlich hierbei ist die auf die individuellen Anforderungen maßgeschneiderte Lösung, sowie das Zusammenpassen und die weitere Nutzung der in den jeweiligen Arbeitsschritten erzeugten Daten.
Ansprechpartner:
Professor Dr. Gerhard Frey / Kerstin Jehle
Tel: 07231/28-6005
Fax: 07231/28-6006
E-Mail: presse@fh-pforzheim.de
Dr. Claudia Gerstenmaier | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fh-pforzheim.de
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