Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nutzen von Software-Werkzeugen in der Kunststofftechnik

24.01.2005


Im Februar wird der Studiengang Maschinenbau der Hochschule Pforzheim seine erfolgreiche Seminarreihe "Entscheider-Seminar Kunststofftechnik" fortsetzten. Im Mittelpunkt des im vergangenen Jahr ausgebuchten Seminars steht jetzt der "Nutzen von Software-Werkzeugen in der Kunststofftechnik - Schnellere, besser überwachte Prozesse bei der Erstellung von Spritzgießteilen", deren Möglichkeiten, Nutzung und Zukunft aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Das Seminar findet am Freitag, 25. Februar 2005 ab 13 Uhr im Raum T1.3.03/04 statt. Eine Anmeldung ist erforderlich (bei: Frau Dipl.-Ing. (FH) Kerstin Jehle, Tel. 07231 28 6352 oder unter jehle@fh-pforzheim.de).



Erfahrene Referenten mit breit gefächerten Praxiserfahrungen zeigen die Möglichkeiten des sukzessiven Ausbaus hin zur Vision der "digitalen Fabrik". Ziel dieser Vision ist das optimale Ausnutzen vorhandener Reserven im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Organisation, damit deutsche Firmen mit ihrem hoch qualifizierten Personal besser im globalen Wettbewerb bestehen können.



Die Entwicklung und Herstellung von Kunststoff-Bauteilen und Baugruppen erfolgt oft in mittelständischen Unternehmen, häufig engagiert von den Eigentümer-Familien betrieben. Sie leisten als Zulieferer für Kfz-, Elektro- und Elektronik- sowie Hausgeräte- und Medizintechnik-Industrie, aber auch als Hersteller eigener Artikel einen ganz erheblichen Beitrag zu innovativen, zukunftsweisenden Produkten und letztendlich zur Sicherung der baden-württembergischen Industrie.

Auch in dieser Branche steigt der globale Wettbewerbsdruck, so dass unabhängig von exzellenten Produkten diese auch zu günstigsten Kosten gefertigt werden müssen. Hier gilt es, Transparenz, Effizienz und Qualität in die Entwicklungs- und Fertigungsabläufe zu bringen. Mit modernen Softwarewerkzeugen können Produkt und Fertigung ohne aufwändiges "Probieren" optimiert werden, viel Zeit und Geld wird so gespart.

Die Bauteilfertigung ist dabei in der Regel geprägt durch die Spritzgieß-Technologie, daran anschließende Prozesse betreffen Oberflächenfinish, Montage zu Baugruppen und Verbinden. Entsprechend ist die Bauteil-Entwicklungsphase gekennzeichnet durch funktions- und fertigungsgerechte Produktgestaltung, Werkzeugkonstruktion und -bau, sowie Konstruktion und Bau der weiteren Fertigungsmittel. In den jeweiligen Arbeitsbereichen haben sich Software-Werkzeuge etabliert, die es in einem modernen Unternehmen möglich machen, die Abläufe bzgl. Terminen, Mengen und Kosten auf den Punkt zu bringen.

Für manchen Unternehmer waren in der Vergangenheit Risiko und Erfolg einer Software-Einführung schwer abschätzbar. Dies hat sich geändert.

Professor Dr. Gerhard Frey, Leiter des Arbeitsgebietes Kunststofftechnik im Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Pforzheim, sieht es als wichtigen Baustein zum Erfolg an, moderne Software-Werkzeuge zu nutzen. Wesentlich hierbei ist die auf die individuellen Anforderungen maßgeschneiderte Lösung, sowie das Zusammenpassen und die weitere Nutzung der in den jeweiligen Arbeitsschritten erzeugten Daten.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Gerhard Frey / Kerstin Jehle
Tel: 07231/28-6005
Fax: 07231/28-6006
E-Mail: presse@fh-pforzheim.de

Dr. Claudia Gerstenmaier | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-pforzheim.de

Weitere Berichte zu: Kunststofftechnik Maschinenbau Software-Werkzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscherin entwickelt elektronische Textilstruktur für Medizinprodukte
17.02.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
16.02.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie