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Hitze- und umweltbeständig, thermoschockverträglich, schadenstolerant - für die nächste Generation moderner Triebwerke sind dies zentrale Herausforderungen an neuartige Werkstoffe aus Keramik. Ihr Einsatz wird den Treibstoffverbrauch weiter senken und somit auch den Schadstoffausstoß vermindern. Bis zur Serienreife sind jedoch noch beträchtliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten, an denen sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) maßgeblich beteiligt. Der aktuelle Entwicklungsstand wurde auf der diesjährigen "International Conference on Advanced Ceramics and Composites“ der "American Ceramic Society" in Cocoa Beach, Florida, USA, präsentiert. Das DLR war Mitorganisator dieser Veranstaltung neben der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, dem Oak Ridge National Lab und GE Aircraft Engines.
Neueste Entwicklungen keramischer Werkstoffe in Energieumwandlungsmaschinen, Brennstoffzellen, Luft- und Raumfahrtanwendungen bis hin zu Nanowerkstoffen wurden den mehr als 800 Teilnehmern in Fachkreisen vorgestellt. Das DLR stellte in insgesamt 12 Vorträgen aus dem Institut für Werkstoff-Forschung und dem Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung neueste Ergebnisse aus den Bereichen oxidkeramischer und Siliciumcarbid-basierter Verbundwerkstoffe, keramischer Wärmedämmschichten und Funktionsanwendungen vor.
Im gemeinschaftlich vom DLR und dem NASA Glenn Research Certer veranstalteten Symposium "Advanced ceramic coatings for structural, environmental and functional applications" berichtete das Kölner DLR-Institut für Werkstoff-Forschung hierbei erstmals öffentlich über fortschrittliche Wärmedämmschichten aus Dysprosiumoxid-Zirkonoxid und Lanthanzirkonaten, welche eine bis zu 200 Grad Celsius höhere Gastemperatur im Flugzeugtriebwerk und eine um fast 40 Prozent verbesserte Wärmeisolation ermöglichen.
Neu sind auch Schutzschichten für den keramischen Faserverbundwerkstoff WHIPOX (s. Abbildung). Durch Symbiose der herausragenden Eigenschaften beider Materialien - extreme Thermoschockbeständigkeit, Bruchzähigkeit und preisgünstige Herstellung des Oxid/Oxid-Werkstoffs WHIPOX sowie hervorragende Beständigkeit im Heißgasstrom und in aggressiven Atmosphären, niedrige Wärmeleitfähigkeit und herausragende Schadenstoleranz der EB-PVD-("Electron beam physical vapor deposition")Schutzschicht - kann das Einsatzspektrum dieses neuen am DLR-Institut für Werkstoff-Forschung entwickelten Verbundmaterials erheblich erweitert werden.
Ansprechpartner:
Dr. Christoph Leyens
DLR-Institut für Werkstoff-Forschung
Linder Höhe, 51147 Köln
Tel.: 02203 / 601-3570
Fax: 02203 / 68936
Email: christoph.leyens@dlr.de
Dr. Christoph Leyens | Quelle: DLR
Weitere Informationen: www.whipox.de
www2.dlr.de/WF/WMM
www.grc.nasa.gov
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Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
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Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
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Zwerggalaxie hat großen Hunger
08.02.2012 | Physik Astronomie
Anti-Angst-Hormon Oxytocin wird gezielt an seine Wirkorte im Gehirn transportiert
08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
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»Jede Sekunde zählt« Erster Internationaler Kongress zu Rettungsdienstsystemen in Neu Delhi
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
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Wissenschaft im Dialog-Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr 2012
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