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Die so genannte Presskeramik, die später zur passenden Zahnfüllung verarbeitet wird, bietet wesentliche Verbesserungen gegenüber den bisher eingesetzten dental-keramischen Werkstoffen. Durch die Anreicherung mit Nanopartikeln erreichen die Forscher eine Erhöhung der Biegebruchfestigkeit um das Vierfache. Das wirkt sich entscheidend auf die Haltbarkeit und Bissfestigkeit der damit restaurierten Zähne aus.
Bei einem weiteren Material für Zahnersatz, der so genannten Fräskeramik, ist Professor Meyer und seinem Team eine Steigerung der Festigkeit um mehr als 30 Prozent gelungen. Meyer: "Diese Keramiken werden computergesteuert zu Zahnfüllungen, Kronen oder Brücken gefräst. Für unsere Fräskeramiken verwenden wir entweder Aluminium- oder Zirkonoxid. Das sind Materialien, die auch bei künstlichen Hüftgelenken eingesetzt werden. Auch hier haben die Forscher Nanopartikel zugesetzt, um die Festigkeit signifikant zu erhöhen.
Die Materialentwicklung der Press- und Fräskeramiken ist abgeschlossen und steht interessierten Dentalfirmen zur Verfügung.
Fachhochschule Gelsenkirchen
Herr Prof. Dr. Gerhard Meyer
Tel.: +49 (0)2361-915-457
Fax: +49 (0)2361-915-752
August-Schmidt-Ring 10
D-45665 Recklinghausen
gerhard.meyer@fh-gelsenkirchen.de
Quelle: NeMa News
Weitere Informationen: www.neuematerialien.de/
Weitere Berichte zu: Biegebruchfestigkeit > Fräskeramik > Nanopartikel > Zahnkeramik
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