Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schnellere und leichtere Handhabung von flexiblen Materialien

05.08.2003


Die meisten Fertigungsunternehmen, die mit Kabeln oder empfindlichen Materialien umgehen, setzen heute verstärkt Automations-Steuerungssysteme ein. In vielen Fällen sind solche automatisierten Steuerungen nicht nur extrem komplex, sondern verursachen auch erhebliche Schwierigkeiten beim Umgang von Materialien, die keine hohen mechanischen Beanspruchungen vertragen. Ein italienischer Partner des HANDFLEX-Forschungsprojekts verfügt jetzt über Softwareentwicklungs-Tools für die Verwendung oder Herstellung von flexiblen und unflexiblen Materialien.



Gegenwärtig werden biegsame oder auch starre Materialien in den meisten Industriebetrieben von Hand oder mit Hilfe von Hebezeugen wie Winden oder Kranen gehandhabt. Materialien, die weder gebogen, verdreht, gezogen oder Materialbeanspruchungen ausgesetzt werden dürfen, erfordern allerdings eine feinfühligere und effektivere Behandlung. EICAS geht einen Schritt weiter: Hier werden empfindliche Materialien mit Hilfe einer Automationsformel erfasst, gelagert, befördert oder installiert. Im Ergebnis erspart dies dem anwendenden Unternehmen Zeit, Arbeit und Kosten.

... mehr zu:
»Handhabung »Steuerung


Ein Teil der Lösung, mit der das Auf- und Abwickeln von flexiblen Materialien (z.B. von Kabeln zur Energie- oder Signalübertragung) von Hand vermieden wird, besteht in der Rationalisierung und Automation von Vorgängen zur Kabelherstellung. Wird die Lösung erst einmal von der Elektrokabelindustrie angewandt, dürfte sie letzterer jedes Jahr Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro ersparen.

Zur Erzielung dieses hohen Rationalisierungs- und Automationsgrades bietet das Unternehmen proprietäre Software-Tools an, die in ein Softwarepaket zum Entwurf von Steuerungen integriert sind. Diese Tools unterstützen den Anwender beim Entwurf von robotergestützten Systemen zum automatischen Auf- und Abspulen von Seekabeln. Nach dem Erfassen dieser Kabel mit Hilfe spezieller Vorrichtungen werden sie von den Lagertanks auf einen Kabelleger transportiert. Der neu entwickelte Roboter wird anschließend in den Fertigungsstätten für die Handhabung solcher flexiblen Materialien in allen Phasen ihrer Produktion eingerichtet.

Auch für andere Industriezweige, namentlich die Textil- und Sperrholzindustrie, dürfte diese spezielle Software-Technologie von Nutzen sein. Darüber hinaus kann sie in der Produktion von Kleidung, Holzprodukten, Werkzeugmaschinen und Telekommunikationssystemen eingesetzt werden. Obwohl die Entwicklung dieses neuartigen Systems zur Handhabung biegsamer und starrer Materialien noch nicht abgeschlossen ist, empfiehlt der italienische Hersteller den Unternehmen, für die es in Frage kommt, sich dieser hochinnovativen und futuristischen Technologie je nach Bedarf zu bedienen.

Kontakt:

Managing Director
Dr. Gabriella Caporaletti
EICAS Automazione S.p.A.
via Vela 27
10128 Torino, Italy
Tel: +39-011-5623088
Fax: +39-011-4360679
Email: gabry@eicas.it

Dr. Gabriella Caporaletti | ctm
Weitere Informationen:
http://www.eicas.it

Weitere Berichte zu: Handhabung Steuerung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon
21.02.2018 | Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

nachricht Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?
20.02.2018 | Hohenstein Institute

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Geheimtinte: Von antiken Rezepturen bis zu High-Tech-Varianten

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neuer Sensor zur Messung der Luftströmung in Kühllagern von Obst und Gemüse

22.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Neues Prinzip der Proteinbindung entdeckt

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics