Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Hochleistungs-Aluminium-Werkstoffe für den Leichtbau

26.06.2003

Anzeige


Abb. 1

Durch das Sprühkompaktieren der Alu­miniumwerkstoffe wird eine einmalige Mikrostruktur erreicht. Die ausschließlich primär ausgeschiedenen Siliziumpartikel sind 1 bis 2 цm klein, rundlich geformt und feinst verteilt, was auch die Zerspanung begünstigt (Abb. 1). Im Vergleich dazu eine herkömmliche Guss­legierung in gleicher Zusammen­setzung (Abb. 2), jeweils 250fach vergrößert.


Abb. 2


Die neuen Leichtbauwerkstoffe DISPAL® sind für Kfz-Komponenten, für Präzisionsteile im Maschinenbau und in Branchen wie Posi­tioniertech­nik, Robotik, Opto­elektronik, Druck- und Spinn­maschinenbau und Luft- und Raumfahrt geeignet.

Die pulvermetallurgisch hergestellten DISPAL®-Hochleistungs-Aluminumwerkstoffe zeichnen sich durch Eigenschaften aus, die von konventionellen Aluminiumlegierungen nicht erreicht werden. Hohe Festigkeit und Steifigkeit eröffnen neue Möglichkeiten des Leichtbaus und der Produktoptimierung.

DISPAL®-Hochleistungs-Werkstoffe bestehen aus Aluminium mit bis zu 35 % Silizium. Sie kombinieren das geringe Gewicht des Aluminiums von 2,7 g/cm³ mit Zugfestigkeiten bis 750 N/mm² - bisher unerreicht bei Aluminiumwerkstoffen. Dabei beträgt die Bruchdehnung bis zu 20 %. Auch der hohe E-Modul von bis zu 100 Gpa ermöglicht, Bauteilgewicht zu sparen. Diese Steigerungen von ca. 40% gegenüber konventionellem Aluminium erlauben häufig den Ersatz von Stahl oder Titan.

Der hohe Anteil an primär ausgeschiedenem Silizium bewirkt eine naturharte Oberfläche, die ohne Beschichtung verschleißfest ist. Diese Eigenschaft bewährt sich bei Zylinderlaufbuchsen und in vielen hydraulischen Systemen. Leichtbaukomponenten aus DISPAL® kommen auch da zum Einsatz, wo hohe Präzision gefordert ist. Es werden neue Perspektiven im Motorenbau eröffnet, z.B. für die thermisch hoch belasteten Kolben. DISPAL® ist zum Dauereinsatz bis 350ºC geeignet.

PEAK setzt die pulvermetallurgischen Herstellverfahren in Großserie um und ist der weltgrößte Hersteller sprühkompaktierter Aluminiumwerkstoffe. PEAK bietet auch Weiterverarbeitung bzw. Lieferung von Fertigteilen und Systemen an. Daneben stehen stranggepresste Halbzeuge zur Verfügung, die spanend oder spanlos weiterverarbeitet werden können.


Kontakt:
Herr Dipl.-Ing. Martin Schwagereit
Tel.: 02053 95-13 30
Fax: 02053 95 18 44
martin.schwagereit@peak-werkstoff.de

PEAK Werkstoff GmbH
Siebeneicker Str. 235
D-42553 Velbert/Neviges

Quelle: NeMa
Weitere Informationen: www.erbsloeh.de

Weitere Berichte zu: ALUMINIUM DISPAL Leichtbau Luft- und Raumfahrt Silizium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Machines based on paper and driven by air have been created by scientists at Harvard University in the USA
09.02.2012 | Wiley-VCH

nachricht Datenspeicher mit Lachs-DNA und Nano-Silber
08.02.2012 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler machen Eisen durchsichtig


Erstmals gezeigt, dass Atomkerne transparent werden

Einem Team von DESY-Wissenschaftlern um Dr. Ralf Röhlsberger gelang es an der hochbrillanten Synchrotronlichtquelle PETRA III, Atomkerne mit Hilfe von Röntgenlicht transparent zu machen. Sie entdeckten dabei gleichzeitig ein neues Prinzip, um einen optisch gesteuerten Schalter für Licht herzustellen, also Licht mit Licht zu beeinflussen, ein wichtiger Baustein auf dem ...

Im Focus: Anti-Angst-Hormon Oxytocin wird gezielt an seine Wirkorte im Gehirn transportiert


Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst

Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...

Im Focus: Datenspeicher mit Lachs-DNA und Nano-Silber


Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.

Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.

Das System ...

Im Focus: VLT liefert detailreichstes Infrarotbild des Carinanebels


Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.

Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.

Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...

Im Focus: Automatisch Lücken im Funkspektrum erkennen


Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.

Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?

09.02.2012 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Wandel der Hochschulbildung in Deutschland und Professionalisierung

09.02.2012 | Studien Analysen

Ocean warming causes elephant seals to dive deeper

09.02.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

7. Mannheimer Arbeitsrechtstag am 14. März mit Experten aus Theorie und Praxis

09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging

09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Teams aus neun Ländern treffen sich an der Leibniz Universität zum 6th Hanover PreMoot

09.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp