Anzeige
Um die Aushärtung von Polymerklebstoffen deutlich
zu verbessern, konzentrieren sich Arbeiten am Laser Zentrum Hannover
e.V. (LZH) auf eine effektivere Nutzung der Laserstrahlung. Durch die
Verwendung von Lasern mit Wellenlängen im nahen UV- bzw. blauen
VIS-Bereich wurde die Tiefenaushärtung beschleunigt und deutlich
verbessert. Aushärtezeiten im Sekundenbereich bei Tiefen im
Millimeterbereich können erzielt werden.
Schon seit Beginn der 90er Jahre findet die
strahlungsinduzierte Aushärtung von Polymerklebstoffen immer breitere
Anwendung in der industriellen Fertigung. Als Anwender sind hier
insbesondere die elektronische und optische Fertigung, medizinische Gerätetechnik
und die Dentaltechnik zu nennen. Gegenüber den herkömmlichen
Klebetechniken weist die strahlungsinduzierte Aushärtung von
Klebstoffen einige signifikante Vorteile auf, wie beispielsweise die
schnellere Aushärtung, einfachere Handhabung und gesundheitliche
Unbedenklichkeit des ausgehärteten Klebstoffs.
Das Aushärten von Polymerklebstoffen ist jedoch wegen der
unzureichenden Aushärtung in der Tiefe und in den Schattenzonen
problematisch. Herkömmliche Bestrahlungsquellen ermöglichen eine
schnelle Aushärtung nur in dünnen Klebstoffschichten - unter einem
Millimeter. Eine sehr schnelle Aushärtung dieser Klebstoffe kann man
lediglich mit UV-initiierbaren Photoinitiatoren erzielen. Bedingt durch
eine sehr hohe Absorption nimmt die Lichtintensität jedoch mit
zunehmender Tiefe deutlich ab. Insbesondere bei gefüllten Klebstoffen
gestaltet sich die Aushärtung sehr schwierig.
Um die Aushärtung von Polymerklebstoffen deutlich zu verbessern,
konzentrieren sich Arbeiten am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) auf
eine effektivere Nutzung der Laserstrahlung. Hierbei wird einerseits das
prinzipielle Aushärteverhalten der Klebstoffsysteme untersucht und
andererseits mechanisch-technologische Untersuchungen an den
Kunststoff-Klebeverbindungen vorgenommen, um die
laserstrahlungsinduzierte Klebeverbindung zu qualifizieren. Die bei den
Untersuchungen verwendeten Laserstrahlungsquellen sind Excimerlaser,
Argonionenlaser und frequenzvervielfachte Nd:YAG-Laser.
Durch die Verwendung von Lasern mit Wellenlängen im nahen UV- bzw.
blauen VIS-Bereich wurde die Tiefenaushärtung beschleunigt und deutlich
verbessert. Aushärtezeiten im Sekundenbereich bei Tiefen im
Millimeterbereich können erzielt werden. Deshalb werden moderne
Klebstoffsysteme so konzipiert, dass sie diese Vorteile effektiv nutzen
können. Das Ziel der Untersuchungen ist eine breitere Anwendung dieser
Technik in der Industrie, z. B. bei der Kapselung oder beim Fixieren
elektronischer Bauteile, beim Verkleben von Verpackungen oder beim
Einkleben diverser Bauteile in Fassungen.
Für mehr Information:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Dipl.-Ing. Alexander von Busse
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-374
Fax: +49 511 2788-100
e-mail: vb@lzh.de
http://www.lzh.de
Michael Botts
Weitere Berichte zu: Aushärtung > Klebeverbindung > Laser > Laserstrahlung > Polymerklebstoff
Datenspeicher mit Lachs-DNA und Nano-Silber
08.02.2012 | Karlsruher Institut für Technologie
All Foamed Up
07.02.2012 | Angewandte Chemie International Edition
Wissenschaftler beobachten, wie Oxytocin zentrale Schaltstellen im Gehirn erreicht und das Verhalten beeinflusst
Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
...
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Anzeige
Anzeige

Zwerggalaxie hat großen Hunger
08.02.2012 | Physik Astronomie
Anti-Angst-Hormon Oxytocin wird gezielt an seine Wirkorte im Gehirn transportiert
08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
Obstacles No Barrier to Higher Speeds for Worms
08.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
»Jede Sekunde zählt« Erster Internationaler Kongress zu Rettungsdienstsystemen in Neu Delhi
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Bauwerke gebrauchstauglich halten
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft im Dialog-Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr 2012
08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten