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Durchbruch bei Bearbeitung asphärischer Linsen

26.07.2002

Mit einer neuen Produktionstechnologie ist es Schott Guinchard in der Schweiz gelungen, die Bearbeitung hochpräziser optischer Materialien zu beschleunigen und die Qualität weiter zu verbessern. Die Maßtoleranz des neuen Verfahrens liegt bei 0.1 - 0.6 um PV bei einer Oberflächenrauigkeit

Das "Magneto Rheological Finishing" (MRF) beseitigt eine klassische Fehlerquelle hochpräziser Optikbearbeitung: den Werkzeugverschleiß bei lokaler Politur. Daher kann das Arbeitsergebnis schon vor dem eigentlichen Produktionsprozess mittels DV-Simulation zuverlässig berechnet werden.

Anstelle traditioneller Diamant Schleif-werkzeuge werden z. B. asphärische Linsen aus Glas, Quarzglas, Calziumfluorid, oder Saphir durch eine im Magnetfeld erstarrte Flüssigkeit bearbeitet und in Form gebracht.

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Ausgebaut wurde auch die Produktionskapazität zum Polieren flacher Substrate, wo jetzt Bauteile bis zu einem Durchmesser von bis zu 470 mm anstelle bisher 280 mm bearbeitet werden. Ein neu errichteter Reinraum stellt die sterile Verpackung optischer Bauteile direkt nach der Ultraschallreinigung sicher.

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