Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DELO Klebstoffe kommen bei neuem Glas-Metall-Befestigungssystem zum Einsatz

04.02.2008
„BackPlate“ verbindet Gläser für Geländer, Trennwände oder Möbel spannungsfrei und optisch anspruchsvoll

Eine völlig neuartige Methode der Glasbefestigung gibt es ab sofort – und zwar ohne das Glas einzuspannen oder zu bohren: Bei der Glas-Metall-Befestigung „BackPlate“ erfolgt die Befestigung alleine durch das aus dem Glas herausragende Flachmetall. Gläser für Geländer, Trennwände und Möbel können so ästhetisch anspruchsvoll sowie spannungsfrei verbunden werden. Zum Einsatz kommen dabei leistungsfähige Klebstoffe der Firma DELO Industrie Klebstoffe.


Das Glas-Befestigungssystem „BackPlate“

Neben der anspruchsvollen Optik ist von besonderem Vorteil, dass die Gläser keiner Zwängung wie bei Punkt- oder Klemmhaltern unterliegen und die im Verbund integrierten Befestigungen leicht zu reinigen sind. Entwickelt wurde das zum Patent angemeldete Befestigungssystem von der lif GmbH, zu der die Partner Schneider + Fichtel und DÖPPNER Bauelemente gehören, in Kooperation mit SCHOTT.

Bei „BackPlate“ werden Edelstahlbleche in das verwendete Verbund-Sicherheits-Glas mit einlaminiert, wobei das Blech zuvor auf eine der beiden Glasscheiben geklebt wird. Die dabei verwendeten lichthärtenden Acrylate sind transparent und daher für optisch anspruchsvolle Verklebungen geeignet. Zugleich zeichnet sich der Klebstoff durch eine sehr gute Festigkeit sowie eine hohe Temperaturbeständigkeit aus und kann auch bei absturzsichernden Verglasungen zum Einsatz kommen. Den hohen Sicherheitsbedürfnissen entsprechend wurde die Befestigung in den DELO-Labors zuvor ausführlich für Anwendungen im Innenbereich getestet, beispielsweise durch Zerreißversuche in einer Zugprüfmaschine und durch verschiedene Alterungstests. Das Ergebnis: „BackPlate“ zeichnet sich durch außergewöhnliche Tragkraft aus.

... mehr zu:
»Befestigungssystem

Das Befestigungssystem hat aufgrund seiner anspruchsvollen Optik bereits verschiedene Designpreise gewonnen wie etwa den iF material award 2007. Dieser prämiert die innovativsten Lösungen rund um Materialien und Materialverbindungen und gehört zu den wichtigsten Designauszeichnungen weltweit. Verliehen wird er von if International Forum Design – einer unabhängigen Institution, die zwischen Wirtschaft und Design vermittelt.

Zusätzlich wurde das Produkt mit dem MATERIALICA Award 2007 in der Kategorie „Design + Technologie“ prämiert sowie für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008 nominiert.

Über DELO:

DELO ist ein führender Hersteller von Industrieklebstoffen bei München mit rund 200 Mitarbeitern. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Spezialklebstoffe für Anwendungen in speziellen Branchen – von der Elektronik bis hin zur Chipkarten- und Automobilzulieferindustrie sowie in der Glasverarbeitung im Innenbereich und in der Kunststoffverarbeitung. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Bosch, DaimlerChrysler, Festo, Infineon, NXP (früher: Philips) und Siemens. Im Geschäftsjahr 2006/2007 erwirtschaftete DELO einen Umsatz von knapp 27 Millionen Euro. DELO verfügt über ein Netz weltweiter Vertretungen und Vertriebspartner.

Pressekontakt:
Jennifer Bader
DELO Industrie Klebstoffe
DELO-Allee 1, D-86949 Windach
Telefon +49 8193 9900-212
Telefax +49 8193 9900-5212
E-Mail jennifer.bader@DELO.de

Jennifer Bader | DELO Industrie Klebstoffe
Weitere Informationen:
http://www.DELO.de

Weitere Berichte zu: Befestigungssystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Europäisches Exzellenzzentrum für Glasforschung
17.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Vollautomatisierte Herstellung von CAD/CAM-Blöcken für kostengünstigen, hochwertigen Zahnersatz
16.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise