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Ecoparts erzielt erhebliche Kostensenkung durch den Einsatz von DMLS-Werkzeugeinsätzen

07.11.2007
Die Ecoparts AG setzt auf das Direkte Metall Laser-Sintern (DMLS) von EOS. Das Dienstleistungsunternehmen mit Sitz im zürcherischen Rüti produziert mit dem Verfahren Werkzeugeinsätze für Anwendungen im Motorsport, in der Automobilindustrie, aber auch für Designer- und Schmuckartikel.

DMLS ermöglicht es dem Unternehmen unter anderem, Kühlkanäle direkt in die Spritzgusswerkzeugeinsätze zu integrieren. Das erste und führende Dienstleistungsunternehmen der DMLS-Technologie in der Schweiz senkt dadurch die Zykluszeit beim Spritzgiessprozess um bis zu 25 Prozent.


Eine CAD-Konstruktion macht die internen Kühlkanäle sichtbar, die durch Direktes Metall Laser-Sintern (DMLS) mit aufgebaut werden können. Durch ihren Einsatz senkt Ecoparts seine Zykluszeit beim Spritzgussprozess um bis zu 25 Prozent. Foto: EOS / Ecoparts.


EOS MaragingSteel MS1, ein Werkzeugstahl mit der Bezeichnung 1.2709, liefert Spritzgusswerkzeuge mit einer Härte von bis 54 HRC. Der Einsatz für ein Vierfach-Werkzeug produziert später einmal Eisbecherdeckel. Foto: EOS / Ecoparts.

Ecoparts entschied sich Anfang 2007, Komponenten per DMLS zu produzieren. Das Unternehmen hat die Technologie lange Zeit evaluiert. Ausschlaggebend waren letztendlich die sehr gute Oberflächenqualität und die im Formenbau geforderte Dichte der Bauteile, die sich in den letzten Jahren erheblich verbessert hat sowie die gestiegene Bandbreite an Werkstoffen.

Schlüsselkompetenz von Ecoparts ist der Werkzeugbau. Das Unternehmen setzt hierbei auf den Werkstoff EOS MaragingSteel MS 1. Der Werkzeugstahl mit der Bezeichnung 1.2709 erreicht im nachgehärteten Zustand eine Zugfestigkeit von 1950 MPa und eine Härte von bis 54 HRC. Das DMLS-Verfahren ermöglicht es Ecoparts vor allem, komplizierte Formgeometrien zu modellieren, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht herstellbar sind.

„Wir setzen in unseren Werkzeugeinsätzen integrierte Kühlkanäle ein. Damit reduzieren wir die Zykluszeit um bis zu 25 Prozent“, macht Daniel Kündig, Geschäftsführer von Ecoparts, deutlich. Weitere Vorteile sieht er bei den kurzen Durchlaufzeiten und der hohen Produktivität: „Unsere Anlage kann rund um die Uhr produzieren, sieben Tage in der Woche.“ Pro Woche entstehen bei Ecoparts circa zehn bis zwanzig Formeinsätze. Durch den direkten Aufbau der Einsätze ab CAD Daten spart das Unternehmen zudem manuelle Arbeitsschritte wie beispielsweise eine spanende Bearbeitung.

Großes Potenzial für die Technologie sieht Kündig in der Hybridtechnik: „Für einfache Geometrien setzen wir nach wie vor herkömmliche Verfahren ein. Den oberen Teil mit der integrierten Kühlung fertigen wir mittels DMLS. So erzielen wir das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden in Sachen Produktivität, Qualität und Kosten.“

Ein weiteres Standbein von Ecoparts sind Funktionsprototypen und Endprodukte direkt aus Metall, die das Unternehmen überwiegend in den Werkstoffen EOS StainlessSteel 17-4 und DirectMetal 20, einem bronzebasierten Metallwerkstoff, aufbaut.

Über EOS
EOS wurde 1989 gegründet und ist heute Weltmarktführer im Bereich Laser-Sintern. Laser-Sintern ist die Schlüsseltechnologie für e-Manufacturing. Schnell, flexibel und kostengünstig entstehen Komponenten direkt aus elektronischen Daten. Das Verfahren beschleunigt die Produktentwicklung und modernisiert Produktionsprozesse. EOS hat sein Geschäftsjahr 2006 mit einem Umsatz im Laser-Sintern von 52,3 Millionen Euro abgeschlossen und setzt damit sein kontinuierliches Wachstum fort.
EOS GmbH Electro Optical Systems
Martina Methner
Robert-Stirling-Ring 1
D-82152 Krailling
Tel: +49 89 893 36-134
Fax: +49 89 893 36-288
Email: martina.methner@eos.info

Martina Methner | EOS
Weitere Informationen:
http://www.eos.info

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