Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Dimensionen beim Erodieren von PKD-Werkzeugen

18.10.2007
Für die Erodiermaschinen Helitronic Power Diamond und Helitronic Diamond stellt die Walter Maschinenbau GmbH ein neues Erodierverfahren für außerordentlich hohe Oberflächengüten sowie einen Elektroden-/Schleifscheibenwechsler für höchst mögliche Flexibilität vor. Weil PKD-Werkzeuge je nach Geometrie teilweise nur erodiert werden, beispielsweise Innenradien oder auch Konturen, kommt den beim Erodieren erreichbaren Oberflächengüten eine hohe Bedeutung zu.

Das neue, vierstufige Erodierverfahren ist nun Standard der Walter-Erodiermaschinen. Bei diesem Verfahren wird die Stromstärke während des Erodierprozesses besonders fein reguliert.

Das bewirkt geringst mögliche Abtragsleistungen, wird erläutert. Als Resultat nennt der Hersteller Oberflächengüten bis zu einem Ra-Wert von 0,1 µm. Außerdem verbessert sich die Schartigkeit der PKD-Schneiden entscheidend.

So werden Qualitäten erreicht, die geschliffenen PKD-Werkzeugen immer näher kommen, betont der Hersteller. Für den Anwender bedeuten die verbesserten Werkzeugqualitäten ein Plus an Standzeit und Präzision.

Zunehmende Geometrievielfalt und längere mannlose Bearbeitungszyklen sind ein genereller Trend, dem die Walter Maschinenbau GmbH mit dem Elektroden- und Schleifscheibenwechsler für die Erodiermaschine Helitronic Power Diamond Rechnung trägt.

Er kann mit herkömmlichen Schleifscheiben sowie mit Rotationselektroden bestückt werden. Der Elektroden-/Schleifscheibenwechsler ist an der rechten Seite der Maschine angebracht und fasst bis zu 16 Rotationselektroden beziehungsweise Schleifscheiben.


Kühlmittelzuführung wird mit eingewechselt
Ein besonderes Merkmal ist, so der Hersteller, dass die Kühlmittelzuführung an den Elektroden-/Scheibensatzaufnahmen integriert ist, so dass die Kühlmittelzuführung mitgewechselt wird.

Das sichert zu jedem Zeitpunkt während der Bearbeitung eine optimale Kühlung beim Werkzeugschleifen beziehungsweise eine optimale Abschirmung beim Erodieren. Der Einsatz des Wechslers erweitert die mannlose Bearbeitungszeit für den Nachtschicht- und Wochenendbetrieb.

Optimale Erodierleistung bei reduziertem Abbrand

Gerade auch sehr komplexe Werkzeuggeometrien bei PKD-Werkzeugen lassen sich aufgrund der verfügbaren Kapazität und dem Einspindelkonzept mit geringen Kollisionsmöglichkeiten hervorragend bearbeiten, verspricht der Hersteller.

Beim Erodieren von Stufenkonturwerkzeugen mit unterschiedlichen konkaven Konturradien wird die jeweils optimale Rotationselektrode einfach eingewechselt.

Für einen Radius R = 0,1 mm wird eine entsprechende Rotationselektrode mit R = 0,1 mm eingesetzt, während bei einem Radius R = 1 mm eine entsprechend andere Elektrode zum Einsatz kommt.

So wird eine optimale Erodierleistung erreicht und der Abbrand reduziert, weil die Elektrode mit R = 0,1 mm nur an der erforderlichen Werkzeugstelle zum Einsatz kommt.

Hervorzuheben ist auch, so der Hersteller, dass während der Bearbeitung von PKD-Werkzeugen automatisch auf die Produktion oder das Nachschärfen von Hartmetallwerkzeugen umgestellt werden kann.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/96022/

Weitere Berichte zu: Diamond Erodieren Helitronic PKD-Werkzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht 3D-Druck im Mittelstand etablieren
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie