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Mehrspindelsystem schafft höhere Produktivität im Bearbeitungszentrum

20.08.2007
Hohe Präzision, Produktivität und Prozesssicherheit bei gleichzeitiger Flexibilität der Bearbeitungsprozesse von Motor-, Getriebe- und Fahrwerksteilen stellen heute an Maschinenkonzepte höchste technologische Anforderungen. Anger setzt als Lösung auf die Mehrspindeltechnik, auch Reihenkonzept genannt. Sie soll die Bearbeitungskosten in der Serienfertigung um bis zu 50% reduzieren.

Neueste Entwicklung ist das Bearbeitungszentrum HCX. Durch die Anwendung einer Arbeitsspindel pro Werkzeug entfällt der Werkzeugwechsel und die Hauptzeit wird maximiert.

Mehrspindelsystem erlaubt sechsseitige Zerspanung der Werkstücke

Zu bearbeitende Werkstücke werden bis zu sechsseitig zerspant. Optimale Drehzahl, Drehmoment und Rundlaufgenauigkeit der fix montierten Spindeln sollen für beste Bearbeitungsresultate pro Bearbeitungsmerkmal sorgen sowie Positionierungs- und Spannfehler minimieren. Durch dieses Spannkonzept werden nach Herstellerangaben prozessfähige Positionstoleranzen von ± 0,02 mm erreicht.

Die HCX kann Werkstücke bis zu bis 450 kg bearbeiten und verfügt über Verfahrwege von 550, 2000 und 550 mm in den Achsen X, Y und Z sowie als 4. und 5. Achse zwei Drehachsen für einen Bereich von jeweils ± 200.

Umbau des Bearbeitungszentrums ist möglich

Das Bearbeitungszentrum ist rekonfigurierbar, es ermöglicht den flexiblen Einbau von Einzelspindeln, Mehrspindel- und Revolverköpfen, je nachdem ob Produktivität oder Flexibilität die Prozessstrategie bestimmt.

Sehr gut sind nach Aussage des Herstellers die hohen Steifigkeitswerte des 25-t-Systems bei gleichzeitig hoch dynamischen Achsenvorschüben von 70 m/min.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/90481/

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