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Schmierstoffüberwachung soll Ausfälle vermeiden helfen

13.08.2007
Die routinemäßige Überwachung von Schmierstoffen hat eine wichtige Schlüsselfunktion: Sie hilft den Zustand von Schmierstoff und Maschine transparent zu machen, um potenzielle Probleme zu erkennen und diese durch Wartungsaktivitäten zu vermeiden. Dafür hat die Deutsche BP das neue Serviceangebot Castrol-Lab-Check entwickelt.

Die Überwachung des Fluidzustandes kann von der einfachen Bestätigung, dass das verwendete Produkt weiterhin genutzt werden kann, bis zu komplexen Überwachungsprogrammen reichen, die im Einklang mit der jeweiligen Wartungsstrategie stehen. Das Standardprogramm beinhaltet regelmäßige Laboranalysen in Verbindung mit einem leicht verständlichen Ampel-Warnsystem. Das erweiterte Programm bietet einen detaillierten Einblick in den Zustand der Schmierstoffe. So liefert es Informationen, auf deren Basis sich sowohl die Prozess- als auch die Maschinenleistung gezielt verbessern lassen.

Für Schmierstoffe und Kühlflüssigkeit

Die Analyse kann sowohl bei Schmierstoffen, als auch bei Metallbearbeitungsflüssigkeiten eingesetzt werden. Bei Schmierstoffen sorgt die kontinuierliche Überwachung dafür, dass Ölwechsel nicht mehr aufgrund festgelegter, manchmal willkürlicher Schemata erfolgen, sondern immer dann, wenn sie wirklich erforderlich sind.

Durch Laboranalysen können darüber hinaus erste Anzeichen für bevorstehende Probleme aufgezeigt werden. Das soll die Chance für rechtzeitige Wartungen eröffnen, die zu einer verbesserten Maschinenverfügbarkeit und -zuverlässigkeit beitragen.

Bei Metallbearbeitungsflüssigkeiten dient das System primär zur Verbesserung der Prozesseffizienz. Indem die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Flüssigkeiten überwacht und analysiert werden, können sie stets im optimalen Leistungsbereich gehalten werden.

Der Einstieg in das Analysesystem ist nach Aussage des Unternehmens einfach: Techniker von BP untersuchen zunächst die jeweiligen Anlagen auf so genannte Schlüsselmaschinen, die für eine routinemäßige Überwachung in Frage kommen. Diese werden registriert. Dann erhält das Unternehmen detaillierte Empfehlungen, die auch die Häufigkeit von Probenahmen und entsprechende Kontrollgrenzwerte umfassen. Mit einem Probenset nimmt das Unternehmen die Proben, die schließlich analysiert werden. Die Ergebnisse werden in Laborberichten zusammengefasst.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/fluidmanagement/kuehlundschmierstoffe/articles/90055/

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