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Späneentsorgung ist wichtiger Bestandteil der automatisierten Metallbearbeitung

14.08.2007
Der Automatisierungstrend in der Metallbearbeitung umfasst laut der Knoll Maschinenbau GmbH, Bad Saulgau, nicht nur die Maschinenbeschickung, Teileentnahme und den Bearbeitungsprozess, sondern auch die Späneentsorgung. Daher zeigt der Spezialist für Förder- und Filtertechnik auf der Messe, wie man diese Prozesse effizient automatisieren kann.

Noch immer herrscht laut Knoll in vielen Betrieben der Metallbearbeitung ein Nachholbedarf bei der Späneentsorgung. So überwiegen dort noch klassische Späneförderer mit Spänewagen – obwohl moderne Bearbeitungsmaschinen heutzutage mit automatischem Beladesystem und viel Elektronik aufgerüstet sind. Diese konventionellen Systeme haben einige Nachteile, stellt der Anlagenhersteller fest.

Der Spänewagen müsse stets rechtzeitig geleert werden, um einen Rückstau in den Förderer und Prozessstörungen zu vermeiden. Gerade bei hohem Produktionsvolumen sei der Aufwand dafür beachtlich – alleine schon aufgrund der Hallenverschmutzung bei manuellen Aktionen in Sachen Späneentsorgung

Für eine automatische Späneentsorgung hat Knoll den Zerkleinerer ZVF entwickelt. Er eignet sich für den mannlosen Betrieb und kann ins Maschinenbett integriert oder unter einen Austragsförderer gestellt werden. Dieser Spänezerkleinerer mit Funktionen einer Rückpump- oder Saugstation ermöglicht, große Span- und – bei der Nassbearbeitung – auch Kühlschmierstoffmengen aus der Bearbeitungsmaschine zum Filter oder Abscheider transportieren.

Integrierte Lösung direkt unter dem Bearbeitungsraum der Maschine platziert

Entscheidet man sich Metallbearbeiter für die integrierte Lösung, wird der Spänezerkleinerer direkt unter dem Bearbeitungsraum der Maschine platziert. So werden herabfallende Späne sofort zerkleinert, was eine Ansammlung von großen Spänebüscheln verhindert und den Platzbedarf zur Aufstellung minimiert. Als Beistellanlage empfiehlt man bei Knoll die Platzierung direkt unter den Späneförderer oder dem Auslauf einer Spülrinne. In dieser Form sei auch die Nachrüstung eines bestehenden Maschinenparks ohne Schwierigkeiten möglich. Bei der Trockenbearbeitung muss zusätzlich ein Zentralsauger angeschlossen werden. Das könne auch bei der Nassbearbeitung geschehen. Voraussetzung. Die Späne gelangen über einen Austragsförderer relativ trocken in den Zerkleinerer.

Fallen dennoch Spänebüschel an, kann der Zerkleinerer ZVD zur Anwendung kommen. Beim Zerkleinern von großen Spänekneulen aus Werkstoffen wie Stahl, Guss, Aluminium und Kunststoff zeige er ein besonders gutes Einzugsverhalten. Dieser Spänezerkleinerer hat sich für zentrale Sammelstellen etabliert und eignet sich sowohl für die kontinuierliche Beschickung mit Förderer, als auch für den diskontinuierlichen Einwurf mit Hilfe von Spänewagen. Werden die Späne später zur Kühlschmierstoffrückgewinnung zentrifugiert, danach gepresst und schließlich eingeschmolzen, schaffe man mit diesem Zerkleinerer die beste Voraussetzungen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/peripherie/articles/90059/

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