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IKV demonstriert Prozesskette für optische Spritzgießteile

09.08.2007
„Kunststoffe im Fokus der Optik“ – unter diesem Thema präsentiert das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen auf der Kunststoffmesse K 2007 in Düsseldorf (Halle 14/Stand E16) den gesamten Entwicklungsprozess eines Spritzgießteils für Optikanwendungen.

Die Prozesskette beginnt bereits bei der ersten Produktidee, geht über die Gestaltung der Produktionsprozesse und Produktionsmittel bis hin zur Qualitätssicherung.

Gezeigt wird dabei eine kunststoffoptische Anwendung mit besonders hoher Leistungsfähigkeit: die Replikation von Optiken mit Freiformflächen. Dies sind optische Bauteile, die Flächen ohne jegliche Symmetrie aufweisen.

Gezielte Lichtumlenkung

Über die maßgeschneiderte optische Freiformfläche kann Licht gezielt umgelenkt werden. So lässt sich eine nahezu beliebige Verteilung der Beleuchtungsstärke praktisch ohne Verluste durch Blenden auf einer Projektionsfläche erzeugen.

Spritzgießverfahren zur Herstellung von Kunststoffoptiken gelten laut IKV als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Der Einsatz von Licht emittierenden Dioden (LED), die wegen des geringeren Energieverbrauchs und der längeren Lebensdauer von großem Vorteil seien, könne auch für Automotive-Anwendungen wie Kfz-Frontscheinwerfer entscheidend erweitert werden.

Weitere Anwendungen werden in der Medizintechnik, den Biowissenschaften, den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Produktionstechnik gesehen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/spritzgiessen/articles/89748/

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