Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kalander von Krauss-Maffei Berstorff passt Abkühlprozess dem Werkstoff an

29.06.2007
Auf der K2007 präsentiert Krauss-Maffei Berstorff (Halle 15, Stand A23/B24/C24) das Glättwerk Planetcalander, bei dem sich der Abkühlprozess flexibel auf Werkstoff und Dicke der hergestellten Platten einstellen lässt.
Von diesem Kalander verspricht sich der Maschinenbauer eine Qualitätsverbesserung bei der Herstellung optisch klarer Kunststoffplatten und -folien.

Von den insgesamt drei Walzen des Kalanders hat nur die Zentralwalze eine feste Position. Die beiden anderen Walzen können flexibel angeordnet werden. So lässt sich nach Angaben des Kunststofmaschinen-Herstellers Krauss-Maffei Berstorff die Abkühlung über den gesamten Kontaktbereich der Walze steuern. Dadurch würden die Temperaturverläufe in der Kunststoff-Platte oder -Folie optimiert. Außerdem ermögliche der komplett schwenkbare Grundrahmen, den Winkel des Schmelzeinlaufs in den ersten Walzenspalt genau anzupassen.

Ein weiterer Vorteil des Kalanders wird im schnellen Walzenwechsel gesehen. So ist ein Austausch der mittleren Walze mit Hilfe einer Hubeinrichtung in weniger als einer Stunde möglich. Zur Herstellung optisch klarer Folien und Platten werden – so die Erkenntnis von Krauss-Maffei Berstorff – oft unterschiedliche Prägewalzen benötigt.

Mit dem Glättwerk Planetcalander kann beispielsweise der Kunststoff PMMA, Polycarbonat, G-PET, A-PET, HIPS oder GPPS zu optisch klare Platten und Folien verarbeitet werden. Eine Besonderheit sind dabei schwierige Folien, die besondere Anforderungen hinsichtlich Optik, Dickentoleranz und Oberflächenqualität dem Kalandrieren abverlangen. Als Beispiele führt Krauss-Maffei Berstorff FFS- und Polycarbonatfolien an – sowie Polypropylenfolien, die hohe Transparenz oder beidseitigem Glanz haben. Auch transparente Polypropylen-Bürofolien und TPU-Flachfolien sind leicht herstellbar.

Zur Schmelzeversorgung kann dem Kalander eine Mono- oder Coextruder vorgeschaltet werden. Je nach Anforderung kommt dabei ein Ein- oder Zweischneckenextruder zur Anwendung. Als Nachfolgeeinheit bietet Krauss-Maffei Berstorff umfangreiches Equipment an: von der Rollenbahn über die Dickenmessung bis hin zur Stapelvorrichtung.

Zur Anlage gehören auch hydraulisch betätigte Schmelzefilter, um die Reinheit des Produkts sicherstellen. Eine Schmelzepumpe zur konstanten und pulsationsfreien Förderung der Schmelze zählt zur Standardausrüstung.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

Weitere Berichte zu: Abkühlprozess Berstorff Kalander Platte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise