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Grafische Projektierung antriebsnaher Funktionen für Simotion und Sinamics

27.02.2007
Siemens Automation and Drives (A&D) zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe mit Drive Control Chart (DCC) die durchgängige grafische Programmierung von technologischen Funktionen für das Motion-Control-System Simotion und die Antriebsreihe Sinamics S120.

Mit DCC werden multiinstanzfähige Funktionsbausteine aus einer Standard-Bibliothek grafisch verknüpft und parametriert. Die regelungstechnischen Strukturen werden übersichtlich dargestellt. Somit erhält der Anwender neue Möglichkeiten, um Simotion und Sinamics einfach auf die spezifischen Funktionen seiner Maschine anzupassen.


Mit dem DCC-Editor von Siemens A&D können Steuerungs- und Regelungsfunktionen einfach konfiguriert werden. Multiinstanzfähige Funktionsbausteine werden aus einer vordefinierten Bibliothek ausgewählt und per Drag and Drop grafisch miteinander verknüpft.

Dabei hat DCC keine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl der verwendbaren Funktionen. Die mit DCC aufgebaute Steuerungs- und Regelungsstruktur wird übersichtlich dargestellt. Bereits erstellte Pläne können einfach aufgerufen und wiederverwendet werden. Test- und Diagnosefunktionen erlauben, das Programmverhalten zu verifizieren oder im Fehlerfall die Ursache zu identifizieren.

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Die Bausteinbibliothek umfasst eine große Auswahl an Regel-, Rechen- und Logikbausteinen sowie umfangreiche Steuerungs- und Regelungsfunktionen. Zur Verknüpfung, Auswertung und Erfassung binärer Signale stehen alle gängigen Logikfunktionen zur Auswahl, zum Beispiel UND, XOR, Ein-/Ausschaltverzögerer, RS-Speicher oder Zähler. Für die Überwachung und Bewertung von numerischen Größen steht eine Vielfalt von Rechenfunktionen, wie Betragsbildung, Dividierer und Minimum-/Maximumauswertung zur Verfügung. Neben der Antriebsregelung können Wickler, PI-Regler, Hochlaufgeber oder Wobbelgeneratoren einfach projektiert werden.

Drive Control Chart bietet zudem für die Antriebsreihe Sinamics S120 eine komfortable Basis, um antriebsnahe Aufgaben im Umrichter zu lösen und somit eine übergeordnete Steuerung zu entlasten. Die Maschinenabläufe können einfacher programmiert werden. Die Verarbeitung vor Ort im Antrieb führt zu einer Steigerung der gesamten Maschinenperformance.

In Verbindung mit dem Motion-Control-System Simotion ist eine nahezu uneingeschränkte Programmierung regelungstechnischer Strukturen möglich. Diese können dann mit anderen Programmteilen zu einem Gesamtprogramm kombiniert werden.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1418“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 2348, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Volker M. Banholzer | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/sinamics-s120
http://www.siemens.de/simotion

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