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Von Punktlösungen zur nahtlosen, standardisierten Interoperabilität von Produktions- und Unternehmensleitebene

22.12.2006
Sein MES-(Manufacturing Execution Systems)-Portfolio Simatic IT hat Siemens Automation and Drives (A&D) um zwei Cross-Industry Libraries (CILs) erweitert, mit denen sich Produktions- und Unternehmensleitebene effizient verbinden lassen.

Eine CIL eignet sich universell für alle Arten von ERP-(Enterprise Resource Planning)-Systemen, die andere wurde speziell für die SAP-Anbindung entwickelt. Das neue Angebot für Interoperabilität hilft produzierenden Unternehmen, ihre Fertigungs- und Warenwirtschaftssysteme nahtlos miteinander zu verbinden.

Standards für die Interoperabilität von Prozessen sind ein wichtiger Hebel, um die Kapazitäten bei der Verbindung von Produktions- und Unternehmensebene zu optimieren. Die Anwender können nun aus zwei neuen, auf dem Industriestandard ISA- 95 basierenden Angeboten von Siemens wählen, die ihren jeweiligen Investitionspräferenzen, TCO-(total cost of ownership)-Vorgaben und architekturspezifischen Anforderungen entsprechen. Eines der neuen Angebote, CIL ERP, verbindet Simatic IT auf der Anlagenseite direkt mit jedem B2MML-kompatiblen ERP-System auf Unternehmensseite. CIL ERP standardisiert die Synchronisation von Masterdaten und integriert Verfügbarkeit der Ressourcen, Zeitplanung und Produktionsverlauf mit den gemeinsam genutzten MESKomponenten.

Mit dieser Option bindet der Anwender effizient MES-Funktionalität per Plug & Play in seine Simatic-IT-Installation ein. Dies bietet schnellen Return on Investment (ROI) bei niedrigstmöglicher TCO (total cost of ownership). Die Produktionsverfahren lassen sich so flexibel und nahtlos mit den installierten Unternehmenssystemen verbinden – ohne vorhandene Konfigurationen zu stören oder zusätzliche Middleware hinzufügen zu müssen. Gegenüber konventionellen Lösungen fallen weitere Schnittstellen weg, Fehlerrisiken werden reduziert und umfangreiche Wartungs- und Upgrade-Kosten entfallen. Mit Hilfe der CIL ERP nach ISA-95-Standard verbindet der Anwender sein Simatic-IT-System mittels der Komponente SAP Exchange Infrastructure (SAP XI) von SAP NetWeaver mit der mySAP ERP-Lösung. Simatic IT ist durch den Status “Powered by SAP NetWeaver” zertifiziert für die Kombination aus dem SAP XI-basierten Content Package for Order Processing Version NW04.1 und Siemens Simatic IT Version 6.x. In dieses zertifizierte Paket hat Siemens die notwendigen Transformationen mit aufgenommen, um SAP XI B2MML-fähig zu machen.

Die zweite neue Simatic-IT-Option, CIL E2S, ist für Anwender geeignet, die keine Middleware wie SAP NetWeaver installiert haben. CIL E2S bietet direkte Interoperabilität zwischen Simatic IT und den SAP-Komponenten IDoc (Intermediate Document), RFC (Remote Function Call) und BAPI (Business Application Programming Interface). Diese Lösung vermeidet unter anderem teure Versions-Upgrades wie etwa bei konventionellen Installationen mit Middleware NetWeaver als Integrations- und Anwendungs-Server.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1318“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Gerhard Stauß | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/simatic-it
http://www.siemens.de/automation/presse

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