Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ergonomisch gestaltete Gehäuse für Werkzeugvoreinstellgeräte High-Tech im Polyurethan-Mantel

30.11.2006
Schnelle Realisierung der Formteile und die Verwendung von Aluminium-Werkzeugen gewährleisten wirtschaftliche Produktion

Neu entwickelte Werkzeugmaschinen werden fast ausnahmslos mit einer CNC (Computerized Numerical Control)-Steuerung ausgerüstet. Gegenüber konventionellen Vorgängermodellen ermöglicht die computergestützte Regelungstechnik eine Rationalisierung der Produktion durch erheblich schnellere und trotzdem sehr genau gesteuerte Bewegungen der Achsen und Werkzeuge.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die präzise Vermessung der Werkzeuge vor ihrem Einsatz in der CNC-Maschine. Zu diesem Zweck hat die EZset GmbH & Co. KG in Freiberg am Neckar die Werkzeugvoreinstellgeräte EZset400 und EZset600 entwickelt.

In diesen Instrumenten werden die Werkzeuge präzise vermessen, auf Toleranzen geprüft und nachgestellt, bevor sie in die CNC-Maschine eingesetzt werden. Neben ihrer hohen Messgenauigkeit zeichnen sich beide Geräte durch einfache Bedienung, kompakte Bauweise und ergonomisches Design aus. Diese Eigenschaften verdanken sie nicht zuletzt dem Einsatz der Polyurethan (PUR)-Systeme Baydur® 60 und Baydur® 110 der Bayer MaterialScience AG. Denn die im schweizerischen Gontenschwil ansässige Emaform AG hat sich vor allem wegen der deutlich größeren Designfreiheit dieser Werkstoffe dafür entschieden, sie anstelle der bisher verwendeten Metallbleche für die Gehäuse der Geräte einzusetzen. Die in der Schweiz produzierende Emaform AG konnte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit PUR-Formteilen der EZset ein wirtschaftlich interessantes Gehäuse anbieten, das sich von den bisher eingesetzten Blechverschalungen ästhetisch deutlich abhebt.

... mehr zu:
»EZset »Gehäuse

"Mit Baydur® ist es uns gelungen, die Verschalungen schnell und kostengünstig zu realisieren. Dadurch konnten wir ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen", sagt Peter Hunke, Betriebsleiter bei EZset. "Außerdem hat uns die hohe Designfreiheit überzeugt, die eine freie 3D-Formgebung ermöglicht." Zudem zeigt das Material gute Gleiteigenschaften - eine wichtige Voraussetzung für eine geräuschlose Balgführung. In der zweiteiligen Elektronikfront mussten große Wandstärkenunterschiede umgesetzt werden. Deshalb wählten die Emaform-Entwickler hierfür den vielseitigen PUR-Werkstoff Baydur® 60. Er eignet sich hervorragend für die Konstruktion komplexer Formteilgeometrien mit variablen Wandstärken und vereinigt dank seiner Sandwichstruktur hohe Steifigkeit mit geringem Gewicht.

Für die jeweils zweiteilige Verschalung der X- und der Z-Achse werden großflächigere Formteile verwendet. Als Material für deren Herstellung bot sich der mikrozellulare RIM-Werkstoff Baydur® 110 an, der hohe Steifigkeit und Festigkeit auch bei geringen Wandstärken gewährleistet und zudem eine gute Oberflächenqualität für anspruchsvolle Lackierungen bietet. Die Gewindebuchsen aus Messing werden bei der Fertigung gleich mit eingeformt.

"Massive Hinterschnitte in der Verschalung der X-Achse konnten wir mit einem innovativen Formkonzept lösen", erläutert Jürg Fischer, Geschäftsführer von Emaform. "Die Verwendung eines Aluminium-Werkzeugs ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Produktion. Ähnliches gilt auch für die kurze und lange Ausführung der Verschalung der Z-Achse, für die wir ein Kombinationswerkzeug einsetzen."

Weitere Informationen zu EZset Werkzeugvoreinstellgeräten sind unter http://www.ezset.info zu erhalten, Näheres zu den Produkten und Leistungen der Emaform AG ist unter http://www.emaform.ch zu finden.

Mit einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 gehört die Bayer MaterialScience AG zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 40 Standorten rund um den Globus und beschäftigt etwa 18.800 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayerbms.de
http://www.ezset.info
http://www.emaform.ch

Weitere Berichte zu: EZset Gehäuse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie