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Modular aufgebaute Bremsen sind einfach integrierbar

15.11.2006
Automatisch vertikal bewegte Massen, besonders beim Handhaben schwerer Teile, werden zu einer ernst zu nehmenden Gefahr, wenn sie bei Ausfall der Energie durch die Schwerkraft ungewollt beschleunigt werden beziehungsweise unkontrolliert abstürzen können.

Die neue modular aufgebaute Bremsenbaureihe Roba-Topstop mit Einzelbremsen und redundanten Zweikreis-Bremsmodulen ermöglicht die Absicherung aller kritischen Gefährdungssituationen, die beim Betrieb von Vertikalachsen auftreten können beziehungsweise in der DIN EN 954-1, Kategorie 1 bis 3, definiert sind.

Bei der Entwicklung wurden nicht nur die sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt, sondern auch die konstruktiven Gegebenheiten der Antriebseinheiten in Vertikalachsen, so der Hersteller. Die Bremsen können aufgrund ihrer angepassten Flanschabmessungen problemlos in bestehende Konstruktionen zwischen Servomotor und Gegenflansch integriert werden.

Durch den modularen Aufbau des Systems lassen sich sehr unterschiedliche Ausführungen kreieren, zum Beispiel mit Welle oder Hohlwelle, mit elastischer Kupplung, mit zusätzlicher Sicherheitskupplung zur Drehmomentbegrenzung oder mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen, wird erläutert.

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»Bremse »Servomotor »Vertikalachse

Beim Einsatz eines Roba-Topstop-Bremssystems mit Hohlwelle und integrierter, steckbarer Wellenkupplung entfällt laut Hersteller die sonst nötige separate Ausgleichskupplung und das Kupplungsgehäuse. Ein Antriebsstrang mit diesem Bremssystem baut nur unwesentlich länger als eine gängige Achse mit Servomotor und Wellenkupplung zur Verbindung zu einer Spindel oder einer Getriebewelle, heißt es weiter. Die Ausführungen mit Welle sind in erster Linie für die Montage zwischen Servomotor und Hohlwellengetriebe konzipiert.

Die Bremse hält als eigenständiges Modul auch ohne Servomotor die Vertikalachse in jeder beliebigen Position. Zusätzliche Maßnahmen zur Abstützung der Achse, beispielsweise bei Transport und Maschinenwartung, sind nicht erforderlich.

Dieser Vorteil bringt den Angaben zufolge erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen, zum Beispiel beim Wechsel des Antriebsmotors, und verringert die Stillstandszeiten bei Reparaturen. Zusätzlich kann die Funktion „sichere Bremse“ gewährleistet werden, vorausgesetzt, die Einheiten sind mit den dafür vorgesehenen Funktions- und Verschleißüberwachungen ausgerüstet.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.mayr.de

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