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Engineering Change Management in verteilten Produktions- und Entwicklungsprozessen

13.11.2006
Die zunehmende Verteilung von Produktions- und Entwicklungsprozessen über mehrere Unternehmen stellt in der Fertigung immer höhere Anforderungen an die Kommunikation zwischen den Beteiligten.

Die steigende Variantenvielfalt und die immer kürzeren Entwicklungszeiten in der Automobilbranche bedingen eine zunehmend stärkere Vernetzung der Unternehmen.

Als Folge betreffen Änderungen am Produkt nicht nur ein einziges Unternehmen, sondern unter Umständen eine ganze Reihe von Unternehmen, die am Produktions- und Entwicklungsprozess beteiligt sind. Deshalb besteht hier Bedarf, das Änderungsmanagement der betroffenen Firmen zu vereinheitlichen.

Auf der Basis einer herstellerübergreifenden Norm hat die in-integrierte informationssysteme GmbH jetzt eine portalfähige Lösung entwickelt, die in allen Unternehmen zum Einsatz kommen kann. Das weblet ECM Client übernimmt in einem Portal die Funktion einer zentralen Schnittstelle für das Änderungsmanagement zwischen Herstellern und Lieferanten. ECM steht dabei für „Engineering Change Management“.

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»ECM »Änderungsmanagement

Bei der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen gibt es noch große Optimierungspotenziale. Nicht umsonst entstehen derzeit bei allen großen Anbietern Lieferantenportale, die eine engere Kommunikation ermöglichen. ECM ist derzeit noch auf die Automobilbranche beschränkt, denn hier ist die Vernetzung von Herstellern und Zulieferern am stärksten ausgeprägt. Doch ECM wird nicht lange auf die Autoindustrie beschränkt bleiben. Denn die Anforderungen, die zur Entwicklung von ECM im Automotive-Bereich und zum weblet ECM Client geführt haben, werden schon in naher Zukunft viele ähnliche Projekte in weiteren Branchen initiieren.

Die Betrachtung des „Engineering Change Management“-Prozesses (Prozess des Änderungsmanagements) wird bei Berücksichtigung von mehreren Automobilherstellern, welche von verschiedenen Komponentenzulieferern bedient werden, noch komplexer.

Neue Fahrzeuge entstehen heute nicht mehr als komplett eigenständige Entwicklungen. Ein Hersteller entwickelt – meist in enger Kooperation mit spezialisierten Zulieferern – Komponenten wie Bodengruppen, Motoren, Getriebe und Achsen, kombiniert diese im Rahmen seiner Modellpalette mit einem neuen Design zu einem oder mehreren Grundmodellen und leitet daraus nach aktuellen Kundenwünschen Varianten ab. Auch Zulieferer entwickeln nicht alle Bauteile individuell, viele Produkte werden von mehreren Herstellern gleichzeitig bezogen.

Durch vorkonfigurierte Komponenten wie ECM-Prozessbeschreibungen, weite Teile der Lieferantenvereinbarungen, Schnittstellen oder Kommunikationstools lässt sich das weblet ECM Client schnell und kostengünstig in ein bestehendes Portal integrieren. Die Anpassung des ‚Look and Feel’ an das Corporate Design ist einfach und schnell möglich.

Die Anpassungen an die verschiedenen Zulieferer auf Herstellerseite beziehungsweise an die unterschiedlichen Hersteller auf Zuliefererseite erfolgt durch Scripts, wobei nach der ersten Einrichtung nur noch geringfügige Anpassungen an weitere Partner notwendig sind. Durch die Auslegung als Thin-Client ist der Rollout des ECM-Clients sehr einfach: Jeder berechtigte Anwender mit Zugang zum Portal benötigt lediglich einen Standard-Browser.

Reinhold Schäfer | MM MaschineMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.in-gmbh.de

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