Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Alles in Linie: Synchronisation von Stanzen, Biegen und Lagern

24.10.2006
Das System S4+P4 von Salvagnini in Linienbetrieb stanzt, schneidet und kantet Blechteile, ausgehend von Standard-Blechformaten, ohne jegliche Unterbrechung des Produktionszyklus.

Die Anlage, die automatisch und integriert arbeitet, senkt vor allem Kosten die durch die Zwischenbewegungen der Materialien und der halbfertigen Produkte entstehen.

Sie optimiert damit die Produktionszeiten und verbessert die Fabriklogistik. Flexibilität und Leistungen der intern entwickelten Programmier- und Kontrollsoftware garantieren außerdem einen mannlosen „Lights-out-Betrieb“. Das automatische Umrüsten und die Kontrolle der Kantwinkel in Realzeit garantieren sehr hohe Produktionsgeschwindigkeiten sowie die Möglichkeit, effektiv auch Losgrößen eins zu bearbeiten.

In einer solchen Konfiguration ist diese extrem flexible Fertigungslinie die ideale Lösung für eine Kit-Produktion, die mit den Produktionszyklen eines wettbewerbsfähigen Unternehmens kompatibel ist.

... mehr zu:
»Lagern »MVP »Zwischenlagerung

Auf der Euroblech wird Salvagnini zwei wichtige Neuheiten des flexiblen Produktionssystems S4+P4 vorstellen: Die Stanzmaschine-Schere S4 und das Magazin MVP für die Zwischenlagerung.

Die Stanz-/Schneidmaschine S4 verfügt über eine neue vereinfachte Hydraulik, welche die Maschine leistungsfähiger und wettbewerbsfähiger macht. Außerdem reduziert ein neues Hydraulikaggregat wesentlich den Energieverbrauch, wobei die bereits sehr hohen Maschinenleistungen beibehalten werden, betont der Hersteller. Ausgestattet mit den neuesten auf dem Markt verfügbaren Technologien, beispielsweise durch den verstärkten Einsatz von lokalisierten Reglern, verfügt sie auch über neue Funktionen eines drehbaren Stempels, dessen Mechanik zugunsten einer höheren Verfügbarkeit komplett neu konzipiert wurde.

Die zweite Neuheit stellt das MVP dar: ein Magazin zur Zwischenlagerung, wo die bereits auf S4 bearbeiteten Teile (gestanzt und/oder geschnitten) eingelagert werden, bevor sie zur Abkantmaschine (P4) befördert werden. Die bereits sehr hohe Produktivität der S4+P4-Systeme wird somit noch gesteigert. MVP eliminiert die Wartezeiten zwischen den zwei Bearbeitungsphasen (wenn die S4 die Bearbeitung eines Teils beendet hat, muss sie nicht auf das Ende der Bearbeitungsphasen des bereits vorher an die P4 zugesandten Teiles warten).

Das neue Zwischenlager funktioniert außerdem als Puffer, sodass die zwei Maschinen autonom sind, wenn sie stand-alone arbeiten, auch im mannlosen Betrieb.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.salvagnini.com

Weitere Berichte zu: Lagern MVP Zwischenlagerung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie