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Mehr Werkzeugflexibilität beim Feinschneiden

24.10.2006
Für Christoph Trachsler ist die kritische Größe in der Feinschneid- und Umformtechnik weniger die Presskraft als die Limitierung des Arbeitsbereichs.

Daher verspricht sich der Leiter Division Fineblanking Technology beim Schweizer Maschinenbauer Feintool, Lyss, von der neuen Feinschneidpresse HFA plus LT mehr Variabilität im Werkzeugbereich und somit in den Anwendungen.

Die Voraussetzung dazu wurde mit einem nahezu doppelt so langen Werkzeugtisch geschaffen. So beträgt die Tischlänge bei der 7000-kN-Presse im Vergleich zur Basisreihe HFA plus 1500 mm. Außerdem ist eine zusätzliche Wirkfläche in die Zwischenplatte des Werkzeugs integriert. Dadurch können pro Hub mehr Teile bearbeitet werden. Eine größere Anzahl von Schnittfolgen pro Werkzeug ist möglich.

Auf der gestrigen Pressekonferenz verdeutlichte Trachsler das anhand eines Bauteils, das zur Sitzverstellung in Automobilen zur Anwendung kommt. Das Teil wird am Stand von Feintool mit 50 Hüben dreifach gefertigt. Dadurch verdoppelt sich der Ausstoß, die Bearbeitungskosten reduzieren sich daher um etwa 20%. „Die erste Presse läuft bereits erfolgreich beim Kunden“, so Trachsler.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.feintool.com

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