Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovative CNC-Technik für die Aerospace-Industrie

17.10.2006
Komplette Automatisierungslösungen für CNC-Anwendungen in der Flugzeug- und Triebwerksherstellung stehen im Mittelpunkt der Präsentation von Siemens Automation and Drives (A&D) auf der Airtec 2006 in Frankfurt.

Das Spektrum reicht von CNC-Lösungen für 5-Achs-Simultanbearbeitung über Funktionen zur aktiven Schwingungsdämpfung bis hin zu Simualtions-Tools für eine effiziente Triebwerksfertigung. Darüber hinaus zeigt Siemens A&D erstmals eine neue 7–Achs–Transformation für Fiber- und Tapelege- Applikationen.

Die Flugzeugindustrie ist Schrittmacher für die Einführung neuer Fertigungstechnologien und stellt an Automatisierungslösungen sehr hohe Anforderungen. Auf der Airtec 2006 präsentiert Siemens A&D CNC-Lösungen für 5-Achs-Simultanbearbeitung, Fiber und Tapelegen, Titanbearbeitung, Montage sowie Reib- und Laserschweißen. Die neue 7-Achs-Transformation von Siemens A&D erlaubt auch bei komplexen Maschinen-Kinematiken eine Programmierung in Werkstückkoordinaten. Damit können Maschinen-konzepte für hochinnovative Fiber- und Tapelege-Applikationen realisiert werden, die ganze Rumpfsegmente auf Basis von CFK- Werkstoffen herstellen können.

Für die traditionelle 5-Achsbearbeitung unterstützt die Orientierungsinterpolation der Sinumerik 840D Funktionalitäten zur Orientierungsglättung in überlagerten CAM-Systemen. Diese Orientierungsglättung kann kleinste Abweichungen in der Datenqualität von CAM-Systemen online harmonisieren. Dies ermöglicht deutliche Produktivitäts-steigerungen und eine verbesserte Oberflächenqualität.

Die Sinumerik 840D verfügt über eine aktive Schwingungsdämpfung und trägt somit den Forderungen nach höheren Bearbeitungsgeschwindigkeiten in der Aerospace-Industrie Rechnung. Eigenfrequenzen der Maschine können so weitgehend eliminiert oder ausgeglichen werden. Dies erlaubt an so konfigurierten Maschinen die Einstellung deutlich höherer Kv-Faktoren und Bahnruckwerte. So kann die Gesamtbearbeitungszeit erheblich verkürzt werden.

Für die Fertigung von Triebwerken bietet Siemens A&D Tools zur Verbesserung der Oberflächenqualitäten. Mit der Dienstleistung Virtual Production können Oberflächen-Qualitäten bereits nach Definition der Bearbeitungswege exakt berechet, mögliche Feh-ler beseitigt oder Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus berechnet das Tool auch die exakte Bearbeitungszeit für ein Bauteil auf einer speziellen Maschine. Das bietet in der täglichen Programmierung von Bauteilen erhebliche Vorteile und bietet auch bei Maschineninvestitionen Hilfe für die Auswahl des richtigen Maschinenkonzepts.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1401“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de

Siemens AG
Corporate Communications
Media Relations
Informationsnummer: AD MC 2006101401.d
Pressereferat Automation and Drives
Volker M. Banholzer
80312 München Postfach 4848, 90327 Nürnberg
Tel.: +49-911 895-7946; Fax: -157906
e-mail: volker.banholzer@siemens.com

Volker M. Banholzer | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/automation/presse

Weitere Berichte zu: A&D Aerospace-Industrie Automatisierungslösung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise