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Klein, stabil und beständig – Präzisionsmetallstifte

18.07.2006

  • W. C. Heraeus fertigt Präzisionsstifte für mechanisch stark beanspruchte technische Geräte
  • 0,2 bis 2,5 mm durchmessende Präzisionsstifte in Kleinstmengen oder Millionenstückzahlen

Hörgeräte, Herzschriftmacherdurchführungen, elektrische Zahnbürsten, Steckverbindungen oder Zündkerzen haben eines gemeinsam – ohne Präzisionsmetallstifte würden sie nicht funktionieren. Die korrosionsbeständigen und teilweise nur Millimeter dünnen Kontaktstifte von W. C. Heraeus bestehen aus Metallen wie Platin und Niob oder speziellen Edelmetalllegierungen. Sie sind als Steckverbindungen oder Halterungsvorrichtungen Bestandteil vieler technischer und medizintechnischer Geräte, die beispielsweise hohen mechanischen Belastungen (bei elektrischen Zahnbürsten) oder dauerhaft aggressiven Medien (bei Lampen oder Hörgeräten) ausgesetzt sind. Der Konzernbereich des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus produziert mit einer hohen Fertigungstiefe 0,2 bis 2,5 mm durchmessende Präzisionsstifte in Kleinstmengen oder Millionenstückzahlen.

W. C. Heraeus verfügt über ein umfassendes Know how im Umgang mit hohen Temperaturen bei der Bearbeitung von Edel- und Sondermetallen. So können prinzipiell sämtliche Edelmetalle, Sondermetalle und Edelmetalllegierungen von Heraeus geschmolzen, gereinigt, zu Drähten gezogen und daraus zu Stiften gefertigt werden. Je nach Designwunsch und Spezifikation lassen sich die Stifte in verschiedenen Prägeformen herstellen, beispielsweise Vierkant angeprägt, mit angestauchten Ecken nachträglich abgerundet oder mit angeprägten kantigen Mittelabschnitten etwa zur Verankerung in Kunststoffen.

Das Anwendungsgebiet der Metallstifte ist vielfältig

In der Medizintechnik finden sich Stifte aus Niob in Herzschrittmachern, in der Lichttechnik kommen Niob-Zirkoniumstifte zum Einsatz, und im Kraftfahrzeug blieben Zündkerzen ohne Stifte aus Platinlegierungen kalt. Zusätzlich können die Metallstifte beispielsweise mit Gold oberflächenveredelt werden. Diese Funktionsschichten können die Korrosionsbeständigkeit erhöhen und die elektrische Leitfähigkeit verbessern. In vielen Steckern/ Steckverbindungen stecken daher vergoldete Nickelstifte von Heraeus.

Die Metallstifte durchlaufen dabei von der Legierungsschmelze über die einzelnen Fertigungsstufen bis zum Endprodukt verschiedene Qualitätskontrollen. Heraeus verfügt über eigene Labore für metallurgische Untersuchungen.

Die W. C. Heraeus GmbH verarbeitet weltweit die Edelmetalle Gold, Silber und Platin und andere Platingruppenmetallen sowie die Sondermetalle Rhenium, Tantal, Niob und Beryllium primär zu industriellen Produkten für die Automobil-, Halbleiter-, Elektronik- und Medizinindustrie. Ein globaler Verbund aus über 30 Gesellschaften umfasst Fertigungsstätten für alle Stufen der Edelmetallgewinnung und -verarbeitung. W. C. Heraeus nimmt im industriellen Edelmetallhandel international eine herausragende Position ein.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz von über 9,3 Milliarden Euro und weltweit mehr als 10.600 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit mehr als 150 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.


Kontakt / Ansprechpartner:

Heraeus Holding GmbH
Konzernkommunikation
Dr. Jörg Wetterau
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
Tel.:+ 49 (0) 61 81/35-57 06
E-Mail: joerg.wetterau@heraeus.com

W. C. Heraeus GmbH
Jörg Schielke
Engineered Materials Division
Business Unit Special Metals Technology
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
Tel.: +49 (0) 6181 / 35-5051
Email: joerg.schielke@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.wc-heraeus.de

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