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Möck-Rotocutter: Sägen auf den Kopf gestellt

08.07.2008
Die Walter Möck GmbH stellte bereits auf der EMO 2005 den Rotocutter (Kupferversion) vor, der mit dem renommierten Innovationspreis „MM-Award“ des Industrie-Magazins Maschinenmarkt ausgezeichnet wurde. Zur EMO 2007 präsentierte das Unternehmen eine Stahlversion, die zur AMB 2008 nochmals optimiert wurde.

Der Rotocutter trennt Stahl- und Edelstahlbüchsen sowie -rohre in Ringe beziehungsweise Abschnitte bis 400 kg. Diese werden automatisch über ein Handlingsystem abgeholt. Ohne dieses Abholsystem sind jegliche Abschnittlängen gewichtsunabhängig problemlos möglich. Der Rotocutter bewältigt Rohraußendurchmesser von 160 bis 1200 mm und Wanddicken bis 175 mm.

Heute lassen sich Standardlängen von Rohren (6000 mm) über eine Hohlspannung vollautomatisiert bearbeiten. Schleuderguss-Rohre können bis zu einer Länge von 2500 mm und bis zu einem Durchmesser von 1200 mm vollautomatisch bearbeitet werden.

Kürzere Trennzeit bei geringerem Energieverbrauch

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Die Herstellung dieser Ringe ist wesentlich wirtschaftlicher als bisher. Wesentliche Einsparpotenziale zeigen sich in der geringeren Trennzeit (rund 10 bis 15 Mal schneller als die bisherigen Verfahren), im geringeren Energieverbrauch, geringerer (wenn überhaupt noch nötig) Aufwand für die weitere Bearbeitung sowie eine höhere Ausbeute des Rohmaterials.

Als weitere Vorteile nennt der Hersteller unter anderem die hohe Schnittparallelität von weniger als 0,2 mm, die geringe Oberflächenrauhigkeit sowie trockene Späne und Werkstücke dank einer eingesetzten Minimalmengenschmierung. Aufgrund der hohen Trennqualität kann fast auf das Fertigmaß getrennt werden.

Walter Möck GmbH Maschinen + Werkzeugbau auf der AMB 2008: Halle 1, Stand G54

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/trenntechnik/articles/136047/

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