Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

1000 neue Ingenieure und Facharbeiter gesucht

30.06.2008
Die Siemens AG, München, will in Nordrhein-Westfalen 180 Mio. Euro investieren. In diesem Zusammenhang soll innerhalb der nächsten vier Jahre in Friedrichsfeld, Bocholt und Wesel auch ein Aufbau von bis zu 850 neuen Arbeitsplätzen erfolgen, wie das Unternehmen mitteilt.

Bereits im April 2008 konnte das Unternehmen in Duisburg seine mit 100 Mio. Euro größte Einzelinvestition in Europa, ein neues Test-Center für große Kompressorstränge, eröffnen. Hier sollen sukzessive 200 weitere Stellen eingerichtet werden, so dass laut Angaben in den kommenden Jahren mehr als 1000 neue Siemens-Arbeitsplätze in NRW entstehen. Die Investitionen und die damit einhergehende Schaffung von Arbeitsplätzen ergebe sich aus der weltweit steigenden Nachfrage nach Produkten für umweltgerechte Energieversorgung und Rohstoffverarbeitung.

Auftragszuwachs bei Getrieben sehr hoch

„Seit der Integration der Flender-Getriebetechnologie in das Siemens-Industrieportfolio verzeichnen wir sowohl im Bereich Windkraft als auch bei Getrieben für andere industrielle Anwendungen enorme Zuwächse im Auftragseingang“, berichtet Manfred Egelwisse, CEO der Business Unit Mechanical Drives im Sektor Industry. Allein auf Grund des Zusatzbedarfs, den das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten verzeichnet habe, plane es in Bocholt, Friedrichsfeld und Wesel bis 2012 insgesamt 180 Mio. Euro Investitionen in Technik und Personal.

... mehr zu:
»CEO »Facharbeiter

Gesucht werden laut Egelwisse unter anderem Zerspanungsmechaniker, Schlosser und Monteure, aber auch Produktionskräfte und Ingenieure. Darüber hinaus seien im Siemens-Sektor Industry rund 50 weitere Stellen in NRW zu besetzen.

Energietechnik weltweit gefragt

„Die weltweite Nachfrage nach bezahlbarer Energie und neue Herausforderungen im Klimaschutz entwickeln sich zu starken Wachstumsmotoren für Siemens in Nordrhein-Westfalen“, sagte Frank Stieler, CEO der Division Oil & Gas im Siemens-Sektor Energy. Das weltweite Öl- und Gasgeschäft von Siemens werde aus Duisburg heraus gesteuert. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sich dort die Zahl der Mitarbeiter um 400 auf rund 2500 erhöht, ein Plus von 20%. Außerdem investiere Siemens 40 Mio. Euro in die Erweiterung des Dampfturbinen- und Generatorenwerks in Mülheim. An diesem Standort stieg die Mitarbeiterzahl gleichzeitig von rund 3400 auf 3900.

Aktuell seien im Sektor Energy rund 280 offene Stellen in NRW zu besetzen. Gesucht würden vor allem Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Elektrotechnik, die im Engineering und in der Projektabwicklung eingesetzt werden sollen. Auch für die Montage und die Inbetriebsetzung von Energieversorgungsanlagen bestehe Bedarf. Darüber hinaus würden qualifizierte Facharbeiter für die Fertigung, beispiels-weise Monteure oder Turbinenschlosser benötigt.

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/energietechnik/articles/125660/

Weitere Berichte zu: CEO Facharbeiter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht 3D-Druck im Mittelstand etablieren
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Form eine Funktion verleihen

23.06.2017 | Informationstechnologie

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Rudolf-Virchow-Preis 2017 – wegweisende Forschung zu einer seltenen Form des Hodgkin-Lymphoms

23.06.2017 | Förderungen Preise