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Abene zeigt Fräsmaschinen mit Schrägbett-Konzept

30.06.2008
Nicht nur für Werkzeugmacher eignen sich Schrägbett-Fräsmaschinen, die Abene auf der AMB 2008 in Stuttgart vorstellt. Das Anwendungsgebiet der universellen und flexiblen Abene-Fräsmaschinen erstreckt sich vom Werkzeugbau über Reparaturabteilungen und die Einzel- und Kleinserienfertigung bis hin zu Aus- und Weiterbildungsstätten.

Hochwertige Fräsmaschinen mit einem bewährten Konzept, die eine vertikale und horizontale Bearbeitung erlaubt, produziert der schwedische Fräsmaschinenhersteller Abene bereits seit über 60 Jahren.

Die Fräsmaschinen der Modellreihe VHF sind nach dem bewährten Schrägbett-Konzept von Abene gebaut, bei welchem der Spindelkopf seitlich angebracht ist. Dieses charakteristische Merkmal, erlaubt den schnellen und präzisen Umbau von Vertikal- auf Horizontalbearbeitung, wobei die Frässpindel auch stufenlos in einem Winkel von 0 bis 140 Grad um die X-Achse positioniert werden kann, was einen erheblichen Vorteil bei der Komplettbearbeitung bietet.

Schrägbett-Fräsmaschinen in grundsolider Technik

Durch die großzügig dimensionierten Verfahrwege (X/Y/Z = 800 mm x 510 mm x 475 mm bei VHF-380TI) können auch große Teile problemlos bearbeitet werden. Die Spindel hat eine stufenlose Drehzahlregelung von 55 bis 3000 U/min (Option 5000 U/min). Ein zweistufiges Getriebe verbunden mit einer Antriebsleistung von 7,5 kW garantiert eine solide Fräsleistung. Alle 3 Achsen der Maschinen verfügen über automatische Vorschübe, diese sind stufenlos regelbar mit separaten Antrieben für jede Achse.

Fräsmaschinen mit Steuerung (Heidenhain TNC 320) sind in X-,Y- und Z-Achse mit Kugelumlaufspindeln und Linearmesssystemen ausgestattet, diese garantieren eine hohe Positionier- und Wiederholgenauigkeit im gesamten Arbeitsbereich. An die Bedürfnisse des Kunden angepasst, können die Fräsmaschinen mit und ohne verfahrbarer Pinole geliefert werden. Die Werkzeugspannung kann sowohl manuell, pneumatisch oder hydraulisch ausgeführt werden.

CNC-Steuerung und Zyklen für die Fräsmaschine

Die Baureihe VHF-350 wird sowohl als manuelle und als gesteuerte Fräsmaschine gefertigt. Die Baureihen VHF-360 TI (Teach-In) und VHF-380 TI sind in der Standardausführung bereits mit der TNC-320T-Steuerung von Heidenhain ausgestattet. Die Heidenhain-Bahnsteuerung lässt sich sowohl im Heidenhain-Klartext, als auch in den stark vereinfachten Zyklen von Abene programmieren.

Diese zusätzlich zu der Heidenhain-Steuerung verfügbaren, speziell für diese Fräsmaschine entwickelten Zyklen, setzen keine große Programmiererfahrung voraus. Viele Standardbearbeitungen sind bereits vorprogrammierte Zyklen (Lochkreis, Bohrkreis, Bohrreihen, Kreistaschen, Taschen, Abspanen oder Nuten).

Fehlende Umhausung der Fräsmaschine ermöglicht Bearbeiten sperriger Werkstücke

Da auch die Fräsmaschinen mit der TNC-320-Steuerung von Heidenhain als manuelle Schrägbett-Fräsmaschinen gebaut werden (Spindel wird außerhalb der Steuerung bedient) ist keine Umhausung der Maschine nicht nötig. Das gewährleistet eine optimale Zugänglichkeit zur Maschine. Auch sperrige Werkstücke in Übergröße können auf der Fräsmaschine bearbeitet werden.

Als zusätzliche Sicherheitseinrichtung ist vor der Frässpindel eine transparente Schutzabdeckung montiert, die mit einem Sicherheitsmechanismus versehen ist. Diese verhindert das Einschalten der Spindel bei hochgeklappter Schutzabdeckung.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/125641/

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