Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Betec Engineering landet bei Verleihung des Productivity Award 2008 auf Platz 1

27.06.2008
Zum dritten Mal haben Rittal und Eplan den „Productivity Award 2008“ verliehen. Den ersten Platz dieser mit 6000 Euro dotierten Auszeichnung belegte die Betec Engineering GmbH aus dem schwäbischen Nürtingen.

Der Standort Deutschland muss sich entschieden im internationalen Wettbewerb behaupten. Dass die Chancen hervorragend sind, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, machten die Gewinner des diesjährigen Productivity Award mit faszinierenden Praxisbeispielen deutlich. „Wir haben beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Deutschland“, betonte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal und Eplan in seiner Laudatio.

Die Gewinner des diesjährigen Productivity Award sind Betec Engineering (1. Platz), Siempelkamp Maschinen und Anlagenbau (Platz 2), Funkwerk Plettac Electronic sowie Industrie-Elektrik Homuth (jeweils Platz 3). Die Entwicklung des Bluewave-Filters durch Betec, der Oberschwingungen und Blindleistungen im Stromnetz beseitigt, war für die unabhängige Jury die beste Antwort auf die Frage nach mehr Produktivität. Bluewave von Betec Engineering passt sich selbstständig an alle relevanten Störungsmuster an und sichert so saubere stabile Stromnetze. Damit wird die Verlustleistung in den Übertragungswegen deutlich reduziert.

Auch das Konzept eines integrativen Engineering-Ansatzes der Firma Siempelkamp bekam Applaus und den hervorragenden zweiten Platz. Der Maschinen- und Anlagenbauer konstruiert seine Maschinen auf Basis funktionaler Subsysteme (mechatronischer Module). So wird eine Gesamtanlage aus diesen Einzelmodulen generiert – mit hohem Grad an Wiederverwendung und Standardisierung.

... mehr zu:
»Merit Award »Stromnetz

Jury hatte Qual der Wahl

„Da viele technologisch exzellente Vorschläge zur Auswahl standen, fiel der Jury die Auswahl sehr schwer – so entschied man kurzerhand, zwei dritte Plätze zu vergeben. Eine der beiden Prämierungen entfiel auf die Industrie-Elektrik Homuth GmbH, deren präzise Auslegung der Schaltanlage (Hardware) eines schienengebundenen Schmiedemanipulators mit 950 t Gewicht die Juroren überzeugte.

Die Funkwerk Plettac Electronic GmbH präsentierte eine Sicherheitslösung für eine Ölraffinerie in Afrika, die modulare Schaltschrankkonzepte im Ex- und nicht-Ex-geschützten Raum perfekt kombinierte. Besonders dabei: Zahlreiche Funkmasten wurden mit Kameras ausgestattet, deren Signale per Funk an den Leitstand übermittelt wurden und die so ein riesiges Areal überwachen.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1568&pk=125588

Weitere Berichte zu: Merit Award Stromnetz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie