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Forschungsprojekt soll Material- und Entwicklungskosten von Offshore-Windenergieanlagen senken

24.06.2008
Das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat grünes Licht für das Verbundprojekt Gigawind Alpha Ventus gegeben. Ziel des auf drei Jahren angelegten Projektes ist es, die Kosten für die Entwicklung und Herstellung von Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen zu senken, wie die Leibniz-Universität Hannover als Projektpartner mitteilt.

Die Tragstruktur besteht aus dem Turm der unter Wasser gelegenen Gründungsstruktur und der Verankerung im Meeresboden. Anhand von Messdaten der etwa 600 Sensoren an den Anlagen entwickeln die Wissenschaftler der Leibniz Universität und des Fraunhofer-Center Algorithmen und Verfahren, mit denen die Tragstruktur berechnet werden kann. Berücksichtigt werden die Eigenschaften des Meeresbodens, das Schwingungsverhalten der Gesamtanlage sowie die Lasten durch Wind, Wellen und Seegang.

Außerdem werden Lebensdaueranalysen, Verbindungstechniken, der Korrosionsschutz sowie Kolkschutzmaßnahmen und Überwachungssysteme entwickelt. Alle Aspekte werden in einem Software-Paket zur Auslegung der Tragstruktur gebündelt.

Das gemeinsame Projekt der Leibniz-Universität Hannover und des Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik in Bremerhaven hat ein Gesamtbudget von 3 Mio. Euro. Kooperationspartner sind die Windenergieanlagenhersteller Multibrid GmbH und Repower Systems AG. Von der Universität sind das Institut für Statik und Dynamik (ISD), das Institut für Stahlbau, das Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen, das Institut für Baustoffe sowie das Institut für Grundbau, Bodenmechanik und Energiewasserbau an dem Projekt beteiligt.

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/energietechnik/articles/125143/

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