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Boomendes Europa-Geschäft sorgt für kräftigen Umsatzschub

24.06.2008
Das Geschäftsjahr 2007 war für den Werkzeugmaschinenhersteller Makino Europe ausgesprochen erfolgreich. „Wir haben unseren Umsatz um 30% gesteigert“, erklärte P. Anders Ingemarsson, Präsident von Makino Europe, bei einer Pressekonferenz. Ein Hauptgrund für den Erfolg in Europa seien die Erfolge von Makino bei Werkzeugmaschinen für die Schwerzerspanung gewesen.

Weltweit fiel die Bilanz des Werkzeugmaschinenbauers gemischt aus. Auf dem Heimatmarkt Japan schrumpfte der Umsatz von Makino um 8%, wogegen er im übrigen Asien sowie Nord- und Südamerika um jeweils 7% stieg. Der weltweite Umsatz betrug 1,3 Mrd. Dollar.

Löwenanteil des Makino-Umsatzes entfällt auf Horizontal-Fräsmaschinen

Fast die Hälfte des Umsatzes (49%) hat Werkzeugmaschinenhersteller Makino mit der Herstellung von Horizontal-Fräsmaschinen erzielt, ein weiteres Fünftel (19%) mit Vertikal-Fräsmaschinen. Die wichtigsten Industriezweige waren die Luft- und Raumfahrttechnik, der Werkzeug- und Formenbau sowie die Automobilindustrie.

Ein Höhepunkt war die Eröffnung eines Technologie- und Schulungszentrums in Bratislava/Slowakei, in dem 55 Mitarbeiter seit Oktober 2007 unter anderem mit kundenspezifischen Anpassungen betraut sind. Ferner hat Makino im Mai 2007 in Hamburg seine neue Europa-Zentrale bezogen. 115 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Insgesamt zählt Makino derzeit rund 550 Mitarbeiter in Europa, weltweit sind es 3700.

Für das Jahr 2008 ist eine Aufstockung geplant. Außerdem soll der Standort Kirchheim zum europäischen Zentrum für den Werkzeug- und Formenbau ausgebaut werden. Bei den neuen Maschinen von Makino stehen unter anderem die Premieren des Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums D500, der Aluminium-Bearbeitungszentren MAG 1 und MAG 7 sowie der Draht-Erodiermaschinen der Duo-Serie auf dem Plan.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/125175/

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