Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Substitution auf drei Ebenen

21.04.2008
Der Spritzgießer Kläger präsentiert am Treffpunkt Keramik auf der Hannover-Messe 2008 schraubenförmige Teile mit Feingewinde und geometrischer Innenkontur.

Diese Spritzgießteile sind aus einer Hochleistungskeramik gefertigt. Anhand dieser Gewindeteile verdeutlicht Kläger das Substitutionspotenzial, das der Keramikspritzguss bietet.

Ein Anwendungsbeispiel für Keramikspritzguss sind mechanisch hergestellte Hartmetall- und Edelstahleile, die ersetzt werden könnten. Der Vorteil dabei liegt im Mehrwert der Keramikteile, der einerseits aufgrund der höheren Formgebungsfreiheit beim Spritzgießen besteht.

Andererseits hat Keramik besondere Eigenschaften. Dazu gehören elektrische Isolationswirkung, Verschleiß- und Korrosionsschutz. Daraus resulieren laut Kläger Kosteneinsparungen.

Keramik lässt sich leichter fügen

Ein wesentlicher Fortschritt brachte dabei die Möglichkeit, Keramikteile in Baugruppen zu integrieren. Inzwischen haben sich eine Reihe von Fügeverfahren als machbar erwiesen. So können Keramikteile mit Kunststoffen umspritzt werden.

Als mechanische Verbindungsverfahren kommen Verpressen und Einklipsen in Betracht. Außerdem ist ein Verkleben der Teile möglich. Im zunehmenden Maße bietet sich auch das Verschrauben an. Damit würden Bauteile schnell, einfach und sicher miteinander verbunden, unabhängig von Bauteilwerkstoff.

Keramikteile jetzt mit Außengewinde versehen

Auf der Hannover-Messe 2008 bringt daher Kläger bei Schraubteilen den Keramikspritzguss ins Spiel Damit können Keramikteile mit einem Außengewinde versehen werden: vom fein- bis zu metrischen Gewinde.

Aber auch bei der Gestaltung der Innengeometrie werden konstruktive Freiheiten geboten: Dem Gestaltungsspielraum, so der Spritzgießer, seien kaum Grenzen gesetzt.

Kläger Spritzguss GmbH & Co. KG, Halle 5, Stand E40

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1612&pk=118877

Weitere Berichte zu: Keramik Keramikspritzguss Spritzgießer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie