Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Taupunkttransmitter jetzt auch im Bereich leicht entzündlicher Quellen einsetzbar

10.04.2008
Der eigensichere Transmitter Easidew TX EX von Michell Instruments hat die bisher ausstehende FM-Zertifizierung nach Angaben des Unternehmens erfolgreich durchlaufen. Zu der durch das ATEX-Zertifikat gesicherten Freigabe für den europäischen Markt kommt jetzt die Zulassung zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen für den amerikanischen Markt hinzu.

Der Taupunkttransmitter erreicht seine FM-Zertifizierung in Kombination mit einer galvanischen Trennung für den Signal- und Versorgungs-Stromkreis nach IS/I/1/ABCD/T4-Standard.

Die Feuchtemessung kann nun auch im Bereich leicht entzündlicher Quellen in praktisch jedes Überwachungs- und Prozessleitsystem integriert werden, heißt es. Die Zertifizierung umfasst fünf verschiedene galvanische Trenneinrichtungen unterschiedlicher Hersteller.

Der Taupunkttransmitter bietet laut Hersteller folgende neue und verbesserte Funktionen:

-Als Zwei-Leiter kann er in jeder Anwendung mit Stromschleifenversorgung installiert werden.

-Die Technik ist abwärtskompatibel und kann daher mit allen bisherigen Drei-Leiter-Installationen kombiniert werden.

-Der Filter auf HDPE-Basis ist einfach zu warten, da er seinen Verschmutzungsgrad optisch anzeigt. Seine Porösität liegt unter 10 μm und ist somit undurchlässig für Flüssigkeiten.

Der Schlüssel der Leistungsfähigkeit des Taupunkttransmitters ist die herausragende Sensortechnik, so das Unternehmen. Michells Advanced-Ceramic-Moisture-Sensor in Kombination mit der Mikroprozessor-basierten Messelektronik ergibt einen austauschbaren und zu jeder Zeit rückführbar kalibrierten Taupunkttransmitter.

Taupunkttransmitter legt Kalibrierdaten in Flash-Speicher ab

Da alle Kalibrierdaten direkt in einem im Taupunkttransmitter integrierten Flash-Speicher abgelegt sind, kann ein Austausch oder Service vor Ort laut Hersteller sogar von ungeschultem Personal in Sekunden durchgeführt werden. Dabei wird der Transmit Taupunkttransmitter ter elektrisch getrennt und dann aus seinem Installationsort ausgebaut. Anschließend wird er durch eine neue, fertig kalibrierte Einheit ersetzt.

Der Taupunkttransmitter eignet sich für die Taupunktmessung oder den Nachweis von Spurenfeuchte. Zu den Anwendungsbereichen zählen Erdgasanwendungen (CNG, LNG), Trocknungsanlagen und Anlagen zur Herstellung oder Bereitstellung von Prozessgasen.

Das Unternehmen bietet seinen Industrie-Kunden eigenen Angaben zufolge zudem einen Austauschservice mit vorab kalibrierten Sensoren an. So werden unterbrechungsfreie, kontinuierliche Prozesse auch über lange Perioden möglich.

Michell Instruments GmbH, Halle 8, Stand D13

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/prozessmesstechnik/articles/117193/

Weitere Berichte zu: FM-Zertifizierung Taupunkttransmitter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive