Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bearbeitungszentrum für den Dauerbetrieb

18.12.2007
Heller Machines hat neue, flexibel konfigurierbare Bearbeitungszentren vorgestellt. Die Modelle H 2000 und H 4000 der neu entwickelten H-Baureihe wurden nach Herstellerangabe für die Serienfertigung mit wechselnden Losgrößen konzipiert. Sie können den Angaben zufolge bei Bedarf sieben Tage die Woche im Dreischicht-Betrieb genutzt werden.

Eines der Entwicklungsziele der H-Baureihe war die Steigerung von Leistung und Genauigkeit im Hinblick auf eine verbesserte Produktivität der Maschinen.

Dazu haben die Entwicklungsingenieure durch topologieoptimierte Guss-Strukturen von Bett und Ständer mit einer extrem hohen statischen und dynamischen Steifigkeit bei gleichzeitig geringerem Gewicht geplant. Unterstützt wird dies bei der H 2000 und der H 4000 durch einen Doppelachsantrieb in der Z-Achse sowie direkte, absolut codierte Messsysteme in allen Achsen.

Bearbeitungszentrum bietet Eilgänge bis 90 m/min

Mit Verfahrwegen von 630 mm × 630 mm × 630 mm in allen drei Achsen und einer Palettengröße von 400 mm × 500 mm bringt es die kleinere H 2000 auf einen Arbeitsraum von etwa 0,25 m3. Die maximale Werkstückhöhe beträgt 850 mm.

Die größere H 4000 kommt mit Werten von 800 mm in allen drei Achsen und einer Palettengröße von 500 mm × 630 mm auf einen mehr als doppelt so großen Arbeitsraum. Die maximale Werkstückhöhe liegt hier bei etwa 1000 mm. In puncto Eilganggeschwindigkeit und Beschleunigung weisen beide Maschinen mit Werten von 60 bis 90 m/min und über 8 m/s2 auf.

Neben der individuellen Maschinenkonfiguration kann der Anwender zwischen zwei Paketen wählen: Das Power Pack wurde für jene Anwender geschnürt, die sich mit der Schwerzerspanung in Guss und Stahl befassen. Dazu bietet Heller Machines über das bewährte Nullspindelsystem statt der 17-kW-Standardspindel mit 81 Nm und 10 000 min-1 auch den Einbau eines 38-kW-Modells mit 242 Nm und 10 000 min-1.

Varianten der Bearbeitungszentren für die Schwerzerspanung und für den Leichbau

Im Gegensatz dazu wendet sich das Speed Pack an Anwender, die im Leichtmetallbau schnell und hochgenau bearbeiten müssen. Hierzu stehen zwei Spindeln zur Auswahl: eine 40-kW-Spindel mit einem Drehmoment von 96 Nm und einer Drehzahl von 16 000 min-1 oder eine schnelldrehende Spindel mit 24 000 min-1 bei einer Maximalleistung von 25 kW und einem maximalen Drehmoment von 40 Nm.

Ähnlich flexibel wie bei der Bearbeitungsstrategie ist die Baureihe H auch beim Werkzeugmanagement. Jedes Zentrum ist mit einem Standard-Werkzeugmagazin mit 54 Plätzen ausgestattet, lässt sich allerdings optional jederzeit bis auf 160 Werkzeuge aufrüsten.

Selbst übergroße oder -lange Werkzeuge bis 350 mm beziehungsweise 450 mm (H 4000) sind kein Problem. Trotz dieser liegen die mittleren Span-zu-Span-Zeiten bei beiden Modellen den Angaben zufolge zwischen 2 und 3 s.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/100785/

Weitere Berichte zu: Arbeitsraum Palettengröße Werkstückhöhe Werte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops