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Magnetom Espree – die neue „Offenheit“ in der Magnetresonanztomographie

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30.09.2004

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Siemens Medical Solutions hat den weltweit ersten 1,5-Tesla- Magnetresonanztomographen (MR) mit offenem Tunnel vorgestellt: Das Magnetom Espree bietet mit einer kompakten Länge von nur 125 cm und einem erweiterten Röhrendurchmesser von 70 cm Design-Dimensionen, wie man sie bislang nur aus der Computertomographie kennt. Dabei kombiniert die neue offene Modalität den Patientenkomfort mit der Bildqualität und Diagnosesicherheit eines Hochfeldsystems. Ausgestattet mit der Tim-(Total imaging matrix) Technologie, eröffnet das neue System einem noch größeren Patientenkreis auch ein erweitertes Anwendungsspektrum.

Das Magnetom Espree bietet durch sein neues Magnetdesign mehr Freiraum für Patienten als alle herkömmlichen „offenen Systeme“. Bei mehr als 60 Prozent der Untersuchungen bleibt der Kopf des Patienten außerhalb des Scanners – ein großer Gewinn vor allem für klaustrophobisch veranlagte Patienten. Durch die Tunnelöffnung von 70 cm Durchmesser beträgt der durchschnittliche Augenabstand zum Magneten 30 cm. Gleichzeitig ist der Magnetom Espree der derzeit einzige 1,5-Tesla-Scanner, der besonders für adipöse Patienten ausreichend Raum bietet. Möglich wurde das außergewöhnlich kurze und offene Magnetdesign durch die Optimierung und Integration der einzelnen MRKomponenten wie zum Beispiel Magnet, Gradientensystem, integrierte Körperspule oder Empfangselektronik.

Das Signal-Rauschverhältnis des Magnetom Espree ist bis zu viermal höher als das gängiger offener MR-Systeme, was die Untersuchung auch schwergewichtiger Patienten erheblich verbessert: Dank der Kombination von starker Gradientenleistung und Tim-Technologie sind mit dem Espree auch bei dieser Patientengruppe Applikationen möglich, welche offene Scanner bisher nicht leisten können. Herzstück der Tim-Technologie ist das revolutionäre Matrix-Spulen-Konzept, bei dem 76 Spulenelemente mit bis zu 32 Hochfrequenz-Kanälen [76x32] kombiniert werden können. Durch die flexible Spulenkombination schafft diese Siemens-Technologie ideale Untersuchungsmöglichkeiten auch mit einem so kompakten Magneten und ermöglicht hochauflösende Bildqualität bei sehr kurzen Untersuchungszeiten. Die Tim- Empfangsspulen sind extrem leicht, dadurch bei der Untersuchung einfach zu positionieren und auch für den Patienten angenehm zu tragen.

„Alle Patienten sollten uneingeschränkten Zugang zu qualitativ hochwertiger MRTechnologie haben. Diese Bildgebungsmethode wird zur Diagnose und Behandlungsplanung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen angewendet – Krankheitsbilder, von denen gerade adipöse Patienten betroffen sind“, sagte Dr. Heinrich Kolem, Leiter des Geschäftsgebietes Magnetresonanz bei Siemens Medical Solutions. „Die bisher angebotenen offenen MRSysteme konnten mit den Qualitätsstandards für MR-Bilder im Hochfeldbereich nicht mithalten. Unser neues MR-System Magnetom Espree ist eine Kategorie für sich und bietet neben mehr Patientenkomfort auch diagnostische Bilder in Hochfeldqualität.“

Auf der Medica 2004 (24. bis 27. November 2004) in Düsseldorf wird das Magnetom Espree zum ersten Mal dem europäischen Publikum präsentiert werden. Mit der Einführung des Magnetom Espree hat Siemens Medical Solutions jetzt insgesamt drei 1,5-Tesla-Systeme (Magnetom Avanto und Magnetom Symphony) im Programm und kann damit die individuellen Bedürfnisse von Universitätskliniken, Krankenhäusern und niedergelassenen Radiologen weltweit bedienen. Niederfeld- und Ultrahochfeld-MRSysteme runden das Produktspektrum ab.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2003 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,4 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 7,8 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,1 Mrd. €.

Quelle: Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen: www.siemens.com/medica

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