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„MonKey Desk“ – Pappe gegen Rückenschmerzen

15.06.2016

Die Gründer von ROOM IN A BOX haben am Mittwoch ihr neues Produkt „MonkeyDesk“ auf Kickstarter.com vorgestellt. „MonKey Desk“ ist ein mobiler Steharbeitsplatz aus Wellpappe, der jeden Schreibtisch in Sekundenschnelle in einen Steharbeitsplatz verwandelt. Eine Kampfansage an Rückenschmerzen und Trägheit im Büro. Den Produktionsstart finanzieren die Studenten auch dieses Mal per Crowdfunding-Kampagne. MonKey Desk ist seit dem 15. Juni auf Kickstarter.com verfügbar.

Das Berliner StartUp liegt mit diesem Produkt voll im Trend der Zeit. Die Bundesagentur für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie die Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GDUV) empfehlen in aktuellen Publikationen (http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/215-410.pdf und http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Bueroarbeit/Steh-Sitzdynamik.html) die sogenannte „Steh-Sitzdynamik“, die MonKey Desk ermöglicht.


Der MonKey Desk


Arbeiten am Stehtisch

Ein mechanisch höhenverstellbarer Schreibtisch ist ab rund 500 Euro zu haben – oder mit Attest, wenn es schon zwickt. Abhilfe schafft der neue „Volks-Stehtisch“. Er entlastet nicht nur den Rücken, sondern auch das Portemonnaie. MonKey Desk gibt es für schnell Entschlossene zum Einstiegspreis von 25 Euro.

MonKey Desk ist ein Tischaufsatz, der bei Bedarf jeden Tisch zu einem Steharbeitsplatz macht. Der Aufsatz besteht aus zwei flach zusammenfaltbaren Podesten aus Pappe. Eines für den Monitor oder Laptop, eines für die Tastatur und die Maus. MonKey Desk ist in den Größen M und L erhältlich. Das ermöglicht Menschen unterschiedlichster Größen ergonomisch korrektes Arbeiten im Stehen. Wird der Aufsatz nicht mehr benötigt, kann er flach zusammengefaltet und platzsparend verstaut werden.

Die drei Gründer von ROOM IN A BOX Christian Hilse (37, Verpackungsingenieur), Gerald Dissen (31, Absolvent der Uni Witten/Herdecke) und Lionel Palm (25, Student der UW/H) stellen Pappmöbel für den modernen Nomaden her. Mit ihrem Bett aus Wellpappe haben die Berliner Designer bereits mehrere Preise wie den Crowdfunding-Preis der Landesinitiative Projekt Zukunft (2015) und die Auszeichnung Kultur und Kreativpiloten (2014) gewonnen. Nun knöpfen sich die drei das Thema flexibleres Arbeiten vor.

Wie das Bett besteht der neue Steharbeitsplatz zu 85 Prozent aus recycelten Rohstoffen und fließt später zu 100 Prozent zurück in den Wertstoffkreislauf. Der CO2-Fußabdruck des Möbelstücks ist bis zu 75 Prozent geringer als bei vergleichbaren Produkten. Produziert wird ausschließlich mit heimischen Rohstoffen in Deutschland. „Unsere Stärke ist das Gestalten von praktischen Gegenständen aus dem nachhaltigen Material Wellpappe, die das Leben einfacher machen“, sagt Gerald Dissen stolz und ergänzt: „Ich glaube, dass uns das auch dieses Mal wieder gelungen ist.“

Die Designs von ROOM IN A BOX orientieren sich dabei konsequent an den Lebensumständen der Generation Y zwischen Karriere und Kreativität, Alltag und Abenteuer – und das nicht nur beim Preis. „Neben dem Aspekt der Mobilität wollen wir auch bei der Nachhaltigkeit und Produkttransparenz neue Maßstäbe setzen“, erklärt Christian Hilse.

Weitere Informationen: http://roominabox.de/pages/monkeydesk
Ansprechpartner:
Gerald Dissen, +49 (0)30 555 7955-0 oder Gerald@roominabox.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Jan Vestweber | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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