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dressman bügelt Hemden mit heißer Luft

20.02.2004


Gestresste Hausfrauen und -männer können sich künftig mehr Ruhe gönnen und das Bügeleisen im Schrank lassen. Zumindest das Hemdenbügeln kann in Zukunft der dressman von Siemens übernehmen. Eine Emnid-Umfrage bestätigt, was wir eigentlich schon aus eigener Erfahrung wussten: Bügeln zählt zu den unbeliebtesten Tätigkeiten im Haushalt. Überdies geht dabei auch eine Menge Freizeit verloren, denn auch geübte Personen benötigen pro Hemd rund acht Minuten.




Die neue Bügelhilfe verspricht dagegen perfekte Hemden im Handumdrehen. Nachdem in Deutschland innerhalb weniger Monate rund 4.000 Stück verkauft wurden, startet Siemens Hausgeräte nun den Verkauf auch in anderen Ländern. Das Gerät sieht aus wie der Oberkörper einer Schaufensterpuppe. Die geschleuderten Hemden werden einfach

übergezogen und glatt gestreift. Zwölf vollautomatische Programme für unterschiedliche Hemdenarten und Materialien erledigen anschließend den Rest: Die aus Ballonseide bestehende Hülle bläht sich mit Hilfe von heißer Luft buchstäblich auf und bringt die Hemden in die richtige Form. Dieses Verfahren schont die Kleidung durch niedrige Temperaturen, abgerissene Knöpfe oder hässliche Glanzflecken gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Mit zusätzlichen Funktionen lassen sich auch nasse Jacken trocknen oder Sakkos auslüften.


Bisher waren ähnliche Bügelautomaten für Hemden nur für Reinigungen oder Wäschereien erhältlich. Diese arbeiten mit hohem Druck und waren deswegen nicht gewebeschonend. Zudem sind sie entsprechend groß und teuer. Der dressman ist mit rund 1000 Euro in der Anschaffung auch nicht billig, arbeitet aber sehr wirtschaftlich. Die Betriebskosten für ein Kleidungsstück belaufen sich lediglich auf fünf Cent. Zum Vergleich: Wer ein Hemd in die Wäscherei bringt, muss - abgesehen von den Anfahrtskosten - mit rund zwei Euro rechnen.

Dr. Norbert Aschenbrenner | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

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