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Biometrischer Fingerabdruck löst PIN bis 2020 an Bankautomaten ab

15.05.2014
  • Relevanz herkömmlicher Schlüssel nimmt zugunsten von Smartphones, Transponder und Chipkarten ebenfalls drastisch ab 
  • Der eco Trendreport kann unter  www.eco.de/veroeffentlichungen.html kostenlos heruntergeladen werden

Die gute alte PIN zum Geldabheben am Bankautomaten hat ausgedient.

Experten gehen davon aus, dass sie bis zum Jahr 2020 von biometrischen Scans wie Fingerabdruck, Iris- oder Gesichtserkennung abgelöst wird. Dies geht aus dem aktuellen "Trendreport 2020" des eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de) hervor.

Experten (49 Prozent) davon aus, dass die Ablösung der PIN bis 2020 erfolgen wird. Weitere 38 Prozent sind der Ansicht, dass die Ablösung länger dauern und somit Schritt für Schritt erfolgen wird. Der eco Trendreport kann unter http://www.eco.de/veroeffentlichungen.html kostenlos heruntergeladen werden.

Neue Technologien müssen noch flexibler und sicherer werden

Auch die Relevanz herkömmlicher Schlüssel, wie wir sie heute noch beispielsweise für Auto, Haustür oder das Hotelzimmer verwenden, nimmt laut eco Trendreport drastisch ab. Dementsprechend werden bis 2020 hierfür zunehmend Smartphones, Transponder und Chipkarten eingesetzt - 89 Prozent der befragten IT-Experten schließen sich dieser Meinung an. "Die neuen Technologien sowohl für den Schlüsselersatz als auch zur Ablösung der PIN sind bereits vorhanden.

Doch es gilt, diese Technologien noch flexibler und sicherer zu machen. Nur so kann sich die Technologie in den nächsten Jahren flächendeckend durchsetzen", kommentiert Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und IT-Sicherheitsexperte im eco Verband, die Ergebnisse des Trendreports.

Smartphonebasierten Zugangssystemen und Biometrie gehört die Zukunft

"Türen mit einer App zu öffnen, ist heute bereits möglich. Doch bis zum breiten Marktdurchbruch gilt es, noch einige Hürden zu überwinden", fügt Schaffrin hinzu. Mittlerweile gibt es mehrere Softwarelösungen, die auf der NFC-Technologie (Near Field Communication) basieren. Dazu zählt unter anderen auch Key2Share, ein vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) entwickeltes, smartphonebasiertes Zugangssystem.

"Auch die Biometrie im Bankwesen wird weiter zunehmen", da ist sich der eco IT-Sicherheitsexperte sicher. Laut Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD sind die biometrischen Merkmale sehr individuell und erlauben daher eine zuverlässige, personenbezogene Identifikation, was gerade im Bankwesen sehr wichtig ist.

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 750 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte, formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige Internetthemen voran.

Pressekontakt:

Weitere Informationen:

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V., Lichtstr. 43h, 50825 Köln,

Tel.: 0221 / 70 00 48 - 0, E-Mail: info@eco.de,

Web: www.eco.de

Pressekontakt: Thomas Müller,

Tel.: 0221 / 700048-260, E-Mail: Thomas.Mueller@eco.de

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Thomas Müller | euromarcom pr

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