Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Match-X Modulare Mikrosysteme - die Lösung für die Investitionsgüterindustrie

22.03.2002


Match-X-Bausteine in LTCC- und FR4-Technologie


Fluidtestadapter


Erster funktionsfähiger Demonstrator 1998, Förderschwerpunkt im BMBF-Programm "Mikrosystemtechnik 2000+", erster Prototyp eines Produkts 2001: Nach einem Bilderbuchstart läutet die Arbeitsgemeinschaft " Industrieplattform Modulare Mikrosysteme" die zweite Runde für das Baukastensystem Match-X ein. Am 9. April wird in Frankfurt die Betreiberorganisation "Match-X e. V." gegründet.

Ein Trend in der Investitionsgüterindustrie geht hin zu multifunktionalen Maschinen und Maschinenkomponenten. Ihr Herzstück sind intelligente, autonome Mikrosysteme, die konventionelle Aktorik und Sensorik in miniaturisierter Form vereinen. MATCH-X ist ein Baukasten für Mikrosysteme. Mit ihm können neue Produkte schneller, effektiver und kostengünstiger auf den Markt gebracht werden. Die elektrischen, fluidtechnischen, mechanischen und optischen MATCH-X-Bausteine lassen sich zu einer Vielzahl unterschiedlicher modularer Mikrosysteme kombinieren. Zahlreiche Hersteller entwickeln und fertigen sie unabhängig voneinander. Designvorschriften und einheitliche Schnittstellen sichern Modularität und Kompatibilität der Bausteine. Der Einsatz gleicher Bausteine in verschiedenen Systemen erzeugt größere Mengengerüste. Diese höheren Stückzahlen schlagen sich für den Hersteller in einer effektiveren Produktion, für den Anwender in attraktiveren Preisen nieder. Insbesondere bei kleinen und mittleren Stückzahlen zahlt sich das aus. Gleichzeitig verringern die einheitlichen Schnittstellen der Bausteine und die einfache Kombinierbarkeit Entwicklungszeiten und -kosten.

Auf der Hannover Messe (Halle 6 D 47) stellt die Arbeitsgemeinschaft "Industrieplattform Modulare Mikrosysteme" neue Bausteine und Systeme vor: Ein Stromsensor mit Konditionierungsmodul, neue Prozessorbausteine, ein Beschleunigungs- und ein Temperatursensor erweitern die Anwendungsmöglichkeiten des Baukastens. Die Bausteine werden in unterschiedlichen Systemkonfigurationen vorgestellt. Alle Bausteine werden bereits kurz nach der Messe als Prototypen verfügbar sein. Zu den Messe-Highlights gehört auch ein komplettes Pumpsystem, das aus unterschiedlichen fluidtechnischen Bausteinen besteht. Außerdem wird sich erstmals die neue Betreiberorganisation "Match-X e. V." vorstellen. Gegründet auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft löst sie diese langfristig gesehen ab. Der "Match-X e. V." steht allen interessierten Unternehmen offen. Mit seiner Unterstützung soll das Baukastensystem kontinuierlich weiterentwickelt und am Markt etabliert werden. Die Gründungsveranstaltung findet am 9. April 2002 beim VDMA in Frankfurt statt.


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Arbeitsgemeinschaft "Industrieplattform Modulare Mikrosysteme"
Dr.-Ing. Wolfgang Schäfer
Telefon: 0711/970-1391, Telefax: 0711/970-1007, E-Mail: wns@ipa.fhg.de

Dipl.-Ing. Michaela Neuner | IPA_Mediendienst
Weitere Informationen:
http://www.match-x.org/

Weitere Berichte zu: Investitionsgüterindustrie Match-X Mikrosystem Modular

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE