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Projektziel: Für Unternehmen den Handel mit Rechnerressourcen optimieren

05.10.2006
Die Entwicklung einer Plattform für den Austausch von "on-demand"- Ressourcen für Unternehmen auf der Basis sog. Grid-Systeme ist das Ziel eines EU Projekts, an dem auch das Bayreuther Betriebswirtschaftliche Forschungsinstitut für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) über den Lehrstuhl Wirtschaftsinformtik beteiligt ist.

Das Projekt mit dem Titel "Self Organizing ICT Resource Management (SORMA)" hat eine Laufzeit von drei Jahren, ein Projektvolumen von 2,7 Mio. € und wurde kürzlich in Karlsruhe in Beisein von Prof. Dr. Torsten Eymann und dessen Mitarbeiter Dipl.-Kfm. Raimund Matros mit einer Auftaktveranstaltung gestartet.

Bayreuth (UBT). Die Entwicklung einer Plattform für den Austausch von "on-demand"- Ressourcen für Unternehmen auf der Basis sog. Grid-Systeme ist das Ziel eines EU Projekts, an dem auch das Bayreuther Betriebswirtschaftliche Forschungsinstitut für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) über den Lehrstuhl Wirtschaftsinformtik beteiligt ist. Das Projekt mit dem Titel "Self Organizing ICT Resource Management (SORMA)" hat eine Laufzeit von drei Jahren, ein Projektvolumen von 2,7 Mio. € und wurde kürzlich in Karlsruhe in Beisein von Prof. Dr. Torsten Eymann und dessen Mitarbeiter Dipl.-Kfm. Raimund Matros mit einer Auftaktveranstaltung gestartet.

Durch die Anbindung über das Internet an ein Grid werden Unternehmen in die Lage versetzt, Ressourcen wie Serverkapazität, Speicherkapazität oder Applikationen nach Bedarf ("on-demand") von Serviceanbietern abzurufen. Die Technologien und Geschäftsmodelle, mit denen ein Anbieter seinen Kunden IT-Leistungen in Form von Services zur Verfügung stellt und nach Verbrauch abrechnet, werden "utility computing" genannt. An diesem Punkt knüpft das Projekt an. Neben dem Handel mit Ressourcen steht bei SORMA die Erfüllung der vereinbarten Leistungen im Mittelpunkt. Für die Nutzer ist dabei vor allem die Qualität der erhaltenen Ressource von Bedeutung.

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Der Handel mit IuK-Ressourcen verspricht Effizienzgewinne im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Während häufig eingesetzte Server auf Basis einer Intel-Architektur eine Auslastung von 10 bis 15 Prozent erreichen, liegt die durchschnittliche Auslastung bei Desktop- Computern sogar noch darunter, nämlich bei ungefähr bei fünf Prozent. Damit wird ein Großteil der verfügbaren Rechenleistung in Unternehmen nicht genutzt. Durch das Projekt SORMA soll das notwendige Werkzeug entwickelt werden, um Unternehmen den Einstieg zum IuK-Ressourcenhandel zu ermöglichen. Dadurch können benötigte Rechnerleistungen nach Bedarf abgerufen werde, ohne dass das jeweilige Unternehmen die Hardware dafür beschaffen muss. Nicht ausgenutzte Ressourcen können dadurch abgebaut werden.

Am Projekt beteiligen sich neben dem betriebswirtschaftlichen Forschungsinstitut für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) die Universität Karlsruhe, das Barcelona Supercomputing Center, die Cardiff University, das mittelständische Unternehmen Correlation Systems aus Israel, die Hebrew University, das Research Center for Information Technologies in Karlsruhe, Sun Microsystems, das Swedish Institute of Computer Science, das mittelständische Unternehmen TXT e-Solutions aus Italien, die Universitat Politècnica de Catalunya, die University of Reading und die University of New South Wales.

Jürgen Abel M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de/

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